(APA)
(Heute)
(Wiener Zeitung)
(Die Presse)
(Kurier)
“Unerschöpfliche Fundgrube”
(Kleine Zeitung )
(news.at)
(Horizont)
(Roman Hummel im Standard)
(Armin Thurnher im Falter)
dieMedien.at ist Harald Fidlers Internetseite zu seinem gedruckten Lexikon Österreichs Medienwelt von A bis Z (Falter Verlag, November 2008, 632 Seiten). Zum Erscheinen des Lexikons finden Sie hier die komplette Übersicht an Stichwörtern aus dem Buch. Als eine Art Vorgeschmack auf die Enzyklopädie, aber vorerst (meist) ohne die Erläuterungen aus dem Band.
Unter den Stichwörtern stehen aber
Ergänzungen und Weiterentwicklungen nach Redaktionsschluss des Buches.
Korrekturen zu den Buchtexten, falls nötig, und Reaktionen.
Weiterführende Links, etwa zu Online-Datensammlungen.
Zu diesen Ergänzungen oder Korrekturen stelle ich, wenn für das Verständnis sinnvoll, auch Passagen aus dem Buch. Das vollständige Buch online zu stellen, ist aufgrund des Vertrags mit dem Verlag – vorerst – nicht möglich.
Viele Biografien von Medienmachern finden Sie (aus Platzgründen) hier detaillierter als im Buch. Noch arbeite ich an der Eingabe der Daten, bitte um etwas Geduld.
Über die Navigation oben auf der Seite können Sie Rubriken auch gesondert ansteuern.
Aus organisatorischen Gründen habe ich auf dieser Seite vorerst keine Postings vorgesehen. Anregungen, Hinweise und Korrekturen bitte an fid@diemedien.at, ich greife sie gerne hier auf.
Harald Fidler
Das Buch gibt’s beim Falter Verlag, bestellen oder auch verschenken können Sie es mit einem Klick hier
Chronologische Übersicht der wichtigsten Ereignisse in Österreichs Medienwelt, seit im Herbst 2008 das gedruckte Lexikon erschien. Derzeit noch im Aufbau, Links zu längeren Updates sind geplant. Auch die Updates zum Buch werden – hoffentlich :) – noch übersichtlicher geordnet und eifriger nachgereicht…
UPDATE Russ, Grabner, Moser-Erben stellen .ch ein +++ Wem wieviele Prozent gehörten +++ Holtzbrinck war an Bord +++
Society-Kolumnentitel der Krone. Legendär: Roman Schliesser (kam vom Express zur Krone) bis 1993. Michael Jeannee übernimmt bis 2003. Heute: Karin Schnegdar, zugleich Restaurantkritikerin der Krone bunt.
UPDATES
1. März 2012 ProSiebenSat.1 kündigt den Kauf von Austria 9 an – soll künftig mit Puls 4 und Frauensender des Konzerns (Sixx) zusammenspielen.
UPDATE “Familie Fellner sortiert Ende 2010 wieder um* in ihrem weit verzweigten Firmenreich um Österreich und Antenne-Radios. Die Antenne Österreich verschmelzen sie erst mit der ersten Projektgesellschaft für Österreich und übertragen sie zu 100 Prozent an eine neue Firma, die einer Stiftung von Wirtschaftstreuhänder Hans Bodendorfer (93,3 Prozent) und Wolfgang Fellners Sohn Niki sowie einer Firma Niki Fellners (6,7 Prozent) gehört. Die Mediengruppe Österreich Privatstiftung, zwischendurch Haupteigentümer des (aus vielen GesmbHs bestehenden) Zeitungsverlags, löst sich auf. Die Wolfgang Fellner Privatstiftung, anfangs Haupteigentümerin des Zeitungsverlags (und weiterhin Eignerin der Media Finanzierungs GmbH für das Projekt) übernimmt wieder die Mehrheit (über diverse Zwischenfirmen) an der Firmengruppe um Österreich, beteiligt ist auch eine Firma von Fellner-Stiftungsvorstand und Anwalt Christoph Leon. Bei den Radios erklären die Fellners gegenüber der Medienbehörde, es gebe in der neuen Konstruktion keine Treuhandverhältnisse, Leon erklärte dem Autor, er halte die Anteile selbst und nicht treuhändig.
UPDATE “.ch” wird am 4. Mai 2009 eingestellt.
UPDATES
1. März 2012 ProSiebenSat.1 kündigt den Kauf von Austria 9 an – soll künftig mit Puls 4 und Frauensender des Konzerns (Sixx) zusammenspielen.
UPDATE Der burgenländische Landesenergieversorger Bewag beschloss Ende November 2008, seine Kabelfernseh-, Internet- und Telefonietochter b.net Burgenland Telekom GmbH der niederösterreichischen Kabelsignal (gehört der EVN) zu verkaufen. Der Deal bedurfte noch der Zustimmung der Wettbewerbsbehörde.
UPDATE: Wiener Städtische Versicherung und Erste Bank sind 2009/10 im Gespräch als potenzielle Kreditgeber für einen Rückkauf der Krone-Anteile der WAZ.
UPDATE Leykam stellte die BF als wirtschaftlich aussichtslos ein: Am 30. Jänner 2009 kündigte der Grazer Druckriese die zwölf Mitarbeiter des Blattes, das er zur Gratiszeitung umgewandelt hatte. Auflage zuletzt: 116.000 Stück.
UPDATES
1. März 2012 ProSiebenSat.1 kündigt den Kauf von Austria 9 an – soll künftig mit Puls 4 und Frauensender des Konzerns (Sixx) zusammenspielen.
Der ehemalige Ö3-Mann und Medienberater Matthias Euler-Rolle liefert McDonald’s für dessen Filialen seit 2008 ein Musik- und Societyfernsehprogramm namens Channel M.
Digitaler TV-Decoder der Kirch-Gruppe mit der Verschlüsselung Cryptoworks, den der ORF ab 31. August 2000 gemeinsam mit Premiere einsetzte. Nach der Pleite der Kirch-Gruppe 2002 wechselten ORF und Premiere zu unterschiedlichen Verschlüsselungsystemen, sind aber inzwischen längst wieder auf der Plattform des jeweils anderen vertreten. Auch 2011 ist noch immer beim ORF im Einsatz – und inzwischen gehackt.
Februar 2013 Reinhold Gmeinbauer (Ex-Presse) und Horst Pirker (Saubermacher AG, davor Styria und Red Bull Media House) starten ihre Magazinholding Medecco: Sie übernehmen die Architektursparte des Springer Verlags (Architektur aktuell, Kunst und Kirche, Bücher), das Kunstmagazin Parnass und das politische Monatsmagazin Datum (zu 50 Prozent).
UPDATE Der nicht kommerzielle Community-Sender für Oberösterreich (verwandt mit Okto in Wien) startete am 22. Juni 2010 über regionales digitales Antennenfernsehen DVB-T. Betreiber sind Radio- und Kulturinitiativen, Geschäftsführer sind Otto Tremetzberger, der auch das Freie Radio Freistadt leitet, und Gabriele Kepplinger, ehemalige Leiter der Kultur- und Medieninitiative Linzer Stadtwerkstatt.
UPDATE
Media Broadcast, Lizenzinhaber für den DVB-H-Multiplex in Österreich und seit Mitte 2008 mit dem Dienst on air, kündigte mit Ende 2010 die Verträge mit den Mobilfunkbetreibern Orange, 3 und Mobilkom über das Handyfernsehen, das offenbar nur wenige Tausend genützt haben. Begründung für den überschaubaren Erfolg: Zu früh dran, zuwenig Auswahl bei Endgeräten.
UPDATE
Monatsmagazin mit Ausgaben für Tirol (seit September 1998), Vorarlberg (September 2005) und Salzburg (Ende Oktober 2005). Die Mehrheit am Innsbrucker Haupthaus gehört Geschäftsführerin Birgit Steinlechner (durchgerechnet 79,6 Prozent). Der Gründer der Tiroler Bezirksblätter und 2008 Gesellschafter der Wiener Bezirkszeitung bz, Otto Steixner, hält durchgerechnet 13 Prozent. Echo Vorarlberg gehört zu 50,3 Prozent dem dortigen Printmonopolisten Eugen Russ (Vorarlberger Medienhaus); die Salzburger Variante zu 50 Prozent dem dortigen Geschäftsführer Hubert Kogler.
UPDATES
EU schließt 2009 Wettbewerbsverfahren gegen Österreich ab +++ EU-Gericht: Dänemark muss staatliche Finanzspritze nicht zurückzahlen +++
ERGÄNZUNGEN ZUM BUCH EU und Medienfragen +++ Abgeschlossene Verfahren der EU zu Gebührensendern im Überblick
Was tut eigentlich der andere Sohn Kurt Falks, der inzwischen seinem Bruder Rudolf Noah Falk seine 49,5 Prozent an der Ganzen Woche weitergegeben hat? Er bündelt seine vielfältigen Interessen in einer Firma namens Native Solutions (www.nativesolutions.at), die sich der „EntWicklung des Menschen“ widmet.
Juni 2013 erscheint die letzte Ausgabe des Xpress, einst 1968 das Erstlingswerk von Wolfgang und Helmuth Fellner (RennbahnExpress). Digital soll der Titel weiterleben.
UPDATE
Kulturmagazin im weiteren Sinne, nach Möglichkeit viermal jährlich, von Markus Huber (Format) und Robert Treichler (profil). Erschien erstmals am 19. November 2004. Fleisch wird mit einem Relaunch im Oktober 2008 aktueller und etwas günstiger (5 statt 7 Euro). Auflage nach eigenen Angaben: 9000 Stück.
UPDATE zu den Kosten der Marketingschlacht Format/profil vor der Formil-Fusion:
UPDATE
Der Verwaltungsgerichtshof entschied am 4. September 2008 (veröffentlicht am 19. November): Wer ORF nicht empfangen kann, braucht dem ORF auch kein Programmentgelt (rund 15,10 Euro, Tabelle im Buch und unter GIS) zahlen, Bund und Ländern aber schon Rundfunkgebühr, Kunstförderungsabgabe und dergleichen, wenn er andere Programme sieht.
Vermarktungsgruppe von TV (Goldbach) und Online (AdLink) auch in Österreich. Gehört der Schweizer Goldbach Media, und die wiederum nach Unternehmensangaben (Stand: Dezember 2008), börsenotiert:
UPDATE September 2011: Die Leykam Holding übernimmt die insolvente Druckerei Goldmann.
UPDATE
Neuer Vorstandschef seit 6. Jänner 2009: Bernd Buchholz (statt Bernd Kundrun).
UPDATE
Media Broadcast, Lizenzinhaber für den DVB-H-Multiplex in Österreich und seit Mitte 2008 mit dem Dienst on air, kündigte mit Ende 2010 die Verträge mit den Mobilfunkbetreibern Orange, 3 und Mobilkom über das Handyfernsehen, das offenbar nur wenige Tausend genützt haben. Begründung für den überschaubaren Erfolg: Zu früh dran, zuwenig Auswahl bei Endgeräten.
UPDATE
Die RTL-Vermarkterin in Österreich heißt seit Jahreswechsel 2008/9 nicht mehr IPA Plus, sondern IP Österreich. Gehört weiterhin zu je 50 Prozent IP Deutschland, also RTL, und der Krone. Geschäftsführer: Gerhard Riedler.
UPDATE
Die RTL-Vermarkterin in Österreich heißt seit Jahreswechsel 2008/9 nicht mehr IPA Plus, sondern IP Österreich. Gehört weiterhin zu je 50 Prozent IP Deutschland, also RTL, und der Krone. Geschäftsführer: Gerhard Riedler.
Mutierte 2004 vom Pressemann von Werner Faymann (Hans Dichands Politliebling) zum Gründungsgeschäftsführer der Gratistageszeitung Heute, als Raiffeisen und WAZ Dichand sein Spielzeug U-Express abdrehten. Auch 2008 noch Geschäftsführer der Gratiszeitung neben Dichands Schwiegertochter Eva Dichand.
Seit Februar 2007 ist der frühere Star- und spätere Societyreporter der txp:permlink id=“420” title=“Krone”>Krone, langjähriger Innenpolitiker.
Geschäftsführer des Kurier seit September 2007, (laut Konzerninfo damals ab 2008) auch der Mediaprint, dort zuständig für Vertrieb und Personal neben Franz Prenner (Anzeigenvermarktung) und Bernhard Schneider (Finanzen, Druckereien). Kralinger war davor Generalsekretär der Verlagsgruppe News, Rudi Klausnitzer holte ihn in den Job.
Medien- und Politikberater (zur Nationalratswahl 2008 von SP-Chef Werner Faymann), mehr als 20 Jahre für die SPÖ in Kuratorium/Stiftungsrat des ORF, ehemaliger Kanzlerkabinettchef und -sprecher, wird 2008 als Kandidat für Regierungsjob gehandelt.
Update: WAZ bläst geplanten Verkauf ihrer Krone-Anteile im August 2009 wieder ab
Womit das Kürzel für den Riesen aus Krone, Kurier und WAZ problemlos weiter gilt.
UPDATE 1. Jänner 2013 Gerhard Riedler tritt seinen Dienst als Mediaprint-Geschäftsführer an, zuständig für Anzeigen und Vertrieb der Krone. Er führte bisher die RTL-Vermarktung in Österreich (IP Österreich), an der die Krone 50 Prozent hält. Riedler wird zunächst auch Prokurist der Krone, er dürfte von Langzeitgeschäftsführer Wolfgang Altermann auch das Management der Krone übernehmen. In dieser veränderten Struktur der Krone-Kurier-Tochter Mediaprint ist Kurier-Geschäftsführer Thomas Kralinger nun für Anzeigen und Vertrieb der Kurier im Mediaprint-Management zuständig.
Vierfarb-Sonntagsmantel der Krone auf besserem Papier, 1991 von Hans Dichand und Hans Mahr als Abwehr gegen Kurt Falks damals drohende Vierfarb-Tageszeitung täglich Alles gestartet. Strotzt gemeinhin vor Anzeigen, entsprechend fetter Umsatzbringer. Den ersten Farbmantel verpasste übrigens Kurt Falk der Krone in den 1960-er Jahren: Er setzte durch, dass die Krone ihr damaliges Farb-Radioprogramm nicht im Blattinneren versteckte.
Update: WAZ bläst geplanten Verkauf ihrer Krone-Anteile im August 2009 wieder ab
Übernimmt von Wolfgang Vyslozil 2009 die Führung der APA. Studierte in Wien Publizistik, absolvierte den Post-Graduate-Lehrgang für PR. War Pressesprecher von Elin, dann Redakteur und Miteigentümer der Wirtschaftsagentur Wipress. Als die APA den kleinen Konkurrenten Ende 1995 übernimmt, wechselt auch Kropsch 1996 zur Austria Presse Agentur. Er führt APA-Töchter wie OTS (Original Text Service) und DeFacto (Datenbanken) sowie die APA-Beteilligungsmanagement GmH. 2005 rückt er zum stellvertretenden Geschäftsführer der APA neben Vyslozil auf.
Medienanwalt, spezialisiert auf Lizenzverfahren, Wettbewerbs- und Kartellrecht und andere Rechtsthemen vor allem in Privatradio und -fernsehen.
Seit der Wiedergründung 1959 Sportredakteur der Krone, bald Ressortchef, und das dann über Jahrzehnte, ab 2003 dann auf Wunsch der WAZ geschäftsführender Chefredakteur der Krone neben Christoph Dichand. Hälfteeigentümer Hans Dichand wirft Kuhn im Alleingang Ende Jänner 2006 hinaus. Zwei Instanzen geben Kuhn Recht, dass Dichand das nicht durfte. Der Oberste Gerichtshof entscheidet Anfang 2008 gegen ihn – wenige Tage, bevor sein Fünfjahresvertrag als Chefredakteur abgelaufen wäre. Mann der langjährigen Krone-Astrologin Helga Kuhn (inzwischen bei Woman, auch ein Kollateralschaden des Krone-Clinches zwischen Dichand und WAZ). Kuhn kommentierte 1964 bis 1992 auch Sport im ORF. Hat inzwischen eine Sport-Kolumne in News.
UPDATE 1. August 2010: Helmut Brandstätter wird ohne Zeitungserfahrung Kurier-Chefredakteur. Brandstätter war schon “Report”-Chef im ORF, Geschäftsführer des deutschen Nachrichtensenders n-tv und für einige Monate Gründungsgesellschafter und -geschäftsführer von Puls TV, zuletzt Kommunikationsberater. Seine Agentur BBC verkauft er Wolfgang Rosam. Der bisherige Kurier-Chefredakteur Christoph Kotanko leitet künftig die Aktivitäten für digitale Lesegeräte bei der Zeitung.
Seit 2008 Doppelchefredakteur Format und trend, langjähriger Wegbegleiter von Wolfgang Fellner.
Chefredakteur der APA – Austria Presse Agentur seit Juli 2005.
Verwaltungsrichter, ehemaliger Chef der Medienbehörde KommAustria, herausragender Medien- und Telekomrechtler.
UPDATE September 2011: Die Leykam Holding übernimmt die insolvente Druckerei Goldmann.
Gründungschefredakteur und legendärer Herausgeber des profil (1972 bis 1987). Sehr persönlicher, eindringlicher Stil.
Update: Heute-Eigentümer reichen der Mediaprint das verlustträchtige Gratismagazin Live weiter, siehe
ORF-Programmdirektor seit 2007 mit einigen kräftigen Flops. (Ausführlicher im Buch)
UPDATE
Das Niederösterreichische Pressehaus (NÖN) verkaufte im Dezember 2009 seine 51 Prozent am Verlag LW, der Titel wie Universum Magazin, Sportzeitung und Vinaria herausgibt. Manager Erwin Goldfuß stockte seine 49 Prozent auf 100 auf.
Frauenmagazin zu Österreich, erscheint jeweils samstags als Beilage, wird aber auch eigenständig verkauft. Wirkt wie Wolfgang Fellners Flucht nach vorne, dessen tägliche Magazinbeilage zur Tageszeitung bei Inserenten nicht so richtig greifen will. Mit Zeitschriften hat er ja einige Erfahrung und hatte er einigen Erfolg.
Aktuelle Reichweitendaten der Media-Analyse finden Sie, sofern der Titel dort vertreten ist, hier
Medienberater (Mahr Media Köln) zum Beispiel von 3 bei Handyfernsehen, von Red Bull bei Red Bull TV, von Formel-1-Fahrer Michael Schumacher und ab 2007 wieder der RTL Group für Osteuropa, Sportrechte. Dies zumindest laut Handelsblatt („Die Sauna-Connection“) seit einem gemeinsamen Saunabesuch mit RTL-Chef Gerhard Zeiler. Mahr war schon Krone-Journalist und –Geschäftsführer, Pressesprecher des legendären österreichischen Bundeskanzlers Bruno Kreisky (SP), Manager des Popstars Falco, RTL-Infodirektor und kurz auch Premiere-Vorstand für Sport. Wurde immer wieder als Generalskandidat für den ORF gehandelt, bewarb sich aber dann doch nie.
Langjähriger Wegbegleiter Wolfgang Fellners mit ausgiebiger Magazinerfahrung in Deutschland. Ab 1. September 2009 Chefredakteur von Fellners Onlinedienst oe24.at.
War Haupteigentümer der Oberösterreichischen Nachrichten, unter anderem stellvertretender Bundesobmann der ÖVP und Obmann ihres Arbeiter- und Angestelltenbundes ÖAAB, dem wiederum die Kurier-Druckerei Waldheim-Eberle gehörte und zwischendurch Anteile am Kurier.
Chefredakteur der Oberösterreichischen Nachrichten (OÖN).
UPDATE 31. Dezember 2011: Horst Pirker gibt die Führung des Red Bull Media House mit Jahresende ab, nach eigenen Angaben aus familiären Gründen. Erst seit März 2011 führte er die Medien von Dietrich Mateschitz, er entwickelte eine Medienstrategie für Red Bull TV, Bulletin, Redbull.com sowie Servus TV samt Magazin, das sich auf Süddeutschland und Österreich konzentrieren soll. Intern wurde der Abgang am 14. Dezember 2011 kommuniziert.
Technikkapazunder mit rauem Umgangston, war Technikdirektor des ORF und Geschäftsführer von Wien 1 (ATV), heute Berater von Radio- und Fernsehsendern sowie beim erfolglosen Handy-TV-Konsortium Mobile TV Infrastruktur von Bundesländerverlagen.
Ab Anfang 2007 kaufmännische Direktorin des ORF unter General Alexander Wrabetz. Wird im Herbst 2008, wie praktisch ohnehin alle ORF-Chefs, als Ablösekandidatin gehandelt. Dem könnte eine – kolportierte – starke Achse zu Josef und Erwin Pröll aber entgegenstehen.
UPDATE
Media Broadcast, Lizenzinhaber für den DVB-H-Multiplex in Österreich und seit Mitte 2008 mit dem Dienst on air, kündigte mit Ende 2010 die Verträge mit den Mobilfunkbetreibern Orange, 3 und Mobilkom über das Handyfernsehen, das offenbar nur wenige Tausend genützt haben. Begründung für den überschaubaren Erfolg: Zu früh dran, zuwenig Auswahl bei Endgeräten.
UPDATE 1. Jänner 2013 Gerhard Riedler tritt seinen Dienst als Mediaprint-Geschäftsführer an, zuständig für Anzeigen und Vertrieb der Krone. Er führte bisher die RTL-Vermarktung in Österreich (IP Österreich), an der die Krone 50 Prozent hält. Riedler wird zunächst auch Prokurist der Krone, er dürfte von Langzeitgeschäftsführer Wolfgang Altermann auch das Management der Krone übernehmen. In dieser veränderten Struktur der Krone-Kurier-Tochter Mediaprint ist Kurier-Geschäftsführer Thomas Kralinger nun für Anzeigen und Vertrieb der Kurier im Mediaprint-Management zuständig.
UPDATE 5. Oktober 2012: Die Medienbehörde KommAustria entscheidet nach einer Beschwerde des Verbands der Privatsender: Der ORF zeigt in ORF 1 und ORF 2 Info, Kultur, Sport und Unterhaltung nicht in “angemessenem” Verhältnis, wie es das Gesetz vorschreibt; ORF 1 und ORF 2 wären damit keine TV-Vollprogramme, von denen der ORF laut Gesetz zwei zeigen muss. Die Behörde verlangt: Beide müssen zumindest drei Sparten zeigen, gemeinsam alle vier; in jedem Programm für die jeweils drei relevanten Sparte mindestens 10 Prozent Sendezeit, aber nicht mehr als 66 Prozent. Unterhaltung machte in ORF 1 etwa 80 Prozent aus. Kultur in ORF 2 weniger als 10. Der ORF tobt und will dagegen durch alle Instanzen gehen. Hier steht der Bescheid der Behörde
UPDATE Am 7. Juni 2010 kann die Rundfunk- und Telekomregulierung RTR erstmals Medienförderung an kommerzielle Privatsender (aus dem neuen Privatrundfunkfonds) ausschütten. Sie vergibt in einer ersten Tranche 6,8 von fast 10 Millionen Euro 2010 für quasi öffentlich-rechtliche Programme in privaten Kanälen. 4,1 Millionen für TV und 2,7 für Radio.
UPDATE:
Neues STANDARD-Ranking der größten österreichischen Medienhäuser für das Jahr 2010 mit einem Klick hier
Gab’s von 1. März 2007 mit Doris Bures und ab Juni 2008 mit Heidrun Silhavy bis November 2008, dann übernimmt Werner Faymanns bisheriger Kabinettchef Josef Ostermayer die Medienagenden als Staatssekretär im Kanzleramt.
Ab Dezember 2008 ist Josef Ostermayer, davor Kabinettchef von Werner Faymann, als Staatssekretär im Kanzleramt zuständig auch für Medien.
Fraktionssprecher der ÖVP im Stiftungsrat des ORF (Stand: November 2008). Seit 1992 Geschäftsführer des Tonträgerverbandes IFPI. Davor 8 Jahre beim ORF, zuletzt als Hauptabteilungsleiter Produktions- und Auslandswirtschaft.
Der damalige Kärntner ORF-Landesdirektor Willy Mitsche musste 2007 als Radiodirektor nach Wien übersiedeln.
Seit 1998 bei derStandard.at, Vorstand der Bronner Online AG, die derStandard.at betreibt. Ältester Sohn von Oscar Bronner.
Der Ire baute mit seiner Investmentfirma Mecom ab 2005 rasant ein neues Medienimperium auf mit Zeitungen und Websites in Deutschland (inzwischen verkauft, siehe Update unten), Dänemark, den Niederlanden, Norwegen, Polen. 2008 nicht zuletzt dank Finanzkrise in einer solchen.
UPDATE ORF-Technikdirektor Peter Moosmann stirbt in der Nacht auf 15. November 2010 an Krebs. Damit sind nur noch zwei der sechs 2006 von Wrabetz vorgeschlagenen und gewählten Direktoren seines Führungsteams im Amt.
Als Abgeordneter zum Nationalrat Mediensprecher der ÖVP, von Februar 2000 bis Anfang 2007 Staatssekretär für Medien im Bundeskanzleramt unter Wolfgang Schüssel. Als solcher mit zuständig für das neue ORF-Gesetz von 2001, das Privatfernsehgesetz von 2001, die Medienbehördenkonstruktion RTR/KommAustria/Bundeskommunikationssenat sowie die Novellen zum Privatradiogesetz.
Gerhard Moser ist ab Frühjahr 2008 Zentralbetriebsratschef des ORF in Koalition mit der Liste von Michael Götzhaber. Sie lösten gemeinsam den bürgerlichen ORF-Betriebsratskaiser Heinz Fiedler ab. Moser arbeitet seit 1988 für Ö1, Listenführer Freier Mitarbeiter, dann Unabhängiger im Radio.
Geschäftsführer des bisher kommerziellen, laut Gesetz gebührenfreien ORF-Spartenkanals TW1 mit Dreijahresvertrag bis Ende 2009. Drängt auf Gesetzesänderung, um das Programm mit Gebühren in einen Sender für Info, Kultur und Bildung umzuwandeln. Bisher versucht er nach eigenen Angaben, das Projekt (auch Teil des Koalitionsübereinkommens von 2007) ohne Gebühren umzusetzen, was ihm regelmäßige Häme von Medienjurist und ORF-Beobachter Hans Peter Lehofer über bezahlte Beiträge und dergleichen einbringt.
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UPDATE
Das Niederösterreichische Pressehaus (NÖN) verkaufte im Dezember 2009 seine 51 Prozent am Verlag LW, der Titel wie Universum Magazin, Sportzeitung und Vinaria herausgibt. Manager Erwin Goldfuß stockte seine 49 Prozent auf 100 auf.
Seit 1. Juli 2008 neben Bodo Hombach Geschäftsführer der WAZ-Gruppe für den Funke-Clan, dem die Hälfte des Essener Medienkonzerns gehört.
War von 3. Februar 1965 bis 1. Mai 2001 täglich mit seiner Kolumne in der Krone „Hausmaster’s Voice“ (profil 1973 in einer Coverstory über den „Mann hinter Staberl“).
Radiomacher (Lounge FM).
Seit 1. Februar 1997 Geschäftsführerin der Onlineaktivitäten der Krone, die um den Jahreswechsel 1996/97 dafür eine eigene Multimediatochter gründete.
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UPDATE Die Österreichische Web-Analyse ÖWA schließt die Fellner-Onlineplattform oe24.at am 4. März 2010 bis Juni 2010 aus. Begründung: Ihr Geschäftsführer habe in einem Interview die ÖWA herabgewürdigt.
Chef der Medienbehörde KommAustria, Vertrag bis Dezember 2008, der Job wird ausgeschrieben. Könnte in die Verlängerung gehen, bis die neue Medienbehörde ihren Betrieb aufnimmt.
UPDATE 5. Oktober 2012: Die Medienbehörde KommAustria entscheidet nach einer Beschwerde des Verbands der Privatsender: Der ORF zeigt in ORF 1 und ORF 2 Info, Kultur, Sport und Unterhaltung nicht in “angemessenem” Verhältnis, wie es das Gesetz vorschreibt; ORF 1 und ORF 2 wären damit keine TV-Vollprogramme, von denen der ORF laut Gesetz zwei zeigen muss. Die Behörde verlangt: Beide müssen zumindest drei Sparten zeigen, gemeinsam alle vier; in jedem Programm für die jeweils drei relevanten Sparte mindestens 10 Prozent Sendezeit, aber nicht mehr als 66 Prozent. Unterhaltung machte in ORF 1 etwa 80 Prozent aus. Kultur in ORF 2 weniger als 10. Der ORF tobt und will dagegen durch alle Instanzen gehen. Hier steht der Bescheid der Behörde

UPDATE 26. Oktober 2011: Der ORF startet seinen gebührenfinanzierten Info- und Kulturspartenkanal ORF 3, entstanden aus dem kommerziell zu führenden Tochterkanal TW1. Dessen Frequenzpartner ORF Sport Plus wird paralell zum 24-Stunden-Programm.
Aufsichtsgremium des ORF bis 2001, mehr unter ORF-Stiftungsrat, wie das Organ seit 2001 heißt.
UPDATE
15. September 2011 34 von 35 Stiftungsräten wählen die vier zentralen Direktoren des ORF von 2012 bis Ende 2016: Kathrin Zechner (Fernsehen), Karl Amon (Radio), Richard Grasl (Finanzen, nun plus TV-Produktionswirtschaft), Michael Götzhaber (Technik, bisher Stiftungs- und Betriebsrat). 31 von 35 Stiftungsräten wählen die neun meist farblich passenden Landesdirektoren: Brigitte Wolf (Wien), Norbert Gollinger (Niederösterreich), Kurt Rammerstorfer (Oberösterreich, bisher Tirol), Roland Brunhofer (Salzburg, bisher Betriebsratschef Oberösterreich), Helmut Krieghofer (Tirol, zuletzt Uniqa-Landesmanager und ORF-Stiftungsrat, war Tiroler VP-Landesgeschäftsführer), Markus Klement (Vorarlberg, dort bisher Radiomoderator), Karin Bernhard (Kärnten, bisher “Kärnten heute”, Society), Gerhard Draxler (Steiermark), Karlheinz Papst (Burgenland).
UPDATE SP-Schlappe bei Faxwahl und ein oranger Publikumsrat
Update: Am 17. Juni 2010 beschloss der Nationalrat ein neues ORF-Gesetz, mehr dazu vorerst hier
UPDATE
Am 28. Jänner 2010 erhält der Fachzeitschriftenverlag Bohmann (rund 30 Millionen Euro Jahresumsatz, 180 Mitarbeiter, große Aufträge der Stadt Wien wie wien.at und andere Publikationen) einen Programmplatz für Regionalfernsehen über Antenne auf Multiplex B von der ORS. Arbeitstitel: “Schau-TV”. Soll vor Ende 2011 starten. Der Bohmann-Verlag gehört seit 2004 seinen Geschäftsführern Gerhard Milletich und Gabriele Ambros 50:50.
Telefonbuch-Multi und einer der größten deutschen Radio-Gesellschafter, insbesondere im bayerischen Raum. In Österreich maßgeblich an Arabella-Formaten beteiligt. Medien verpassten Oschmann wegen seiner nicht gerade offenherzigen Informationspolitik den Spitznamen „kleiner Kirch oder Leo Kirch des Radios“. Siehe Oschmann-Gruppe.
Als Staatssekretär im Bundeskanzleramt im Kabinett Faymann 2008 zuständig auch für Medien. War davor Kabinettchef von Wener Faymann als Infrastrukturminister.
UPDATE Die Österreichische Web-Analyse ÖWA schließt die Fellner-Onlineplattform oe24.at am 4. März 2010 bis Juni 2010 aus. Begründung: Ihr Geschäftsführer habe in einem Interview die ÖWA herabgewürdigt.
Langjähriger Chronikchef der Krone, Ambitionen auf höhere Jobs. Sollte 2008 den stellvertretenden Chefredakteur von Christoph Biro übernehmen, der seit April 2008 die Steirer-Krone leitet. Zum Zug kam doch der deutlich ältere Harold Pearson, bis dahin Niederösterreich-Chef der Krone. Der Fama nach legte sich Christoph Dichand gegen Pandi erfolgreich quer.
Chefredakteur der Kleinen Zeitung (Styria) seit 1. April 2006.
Definiert sich als „manischen Zeitungsleser“, gilt intern aber auch als manischer, impulsiver Blattmacher, der Abends noch einmal die Zeitung umdreht. Sein Vorteil dabei: Die Kleine Zeitung verzichtet inzwischen auf eine Abendausgabe, ihre Aktualität und Qualität profitiert vom dadurch späten Redaktionsschluss. Mit Patterers Tempo und Arbeitsstil will oder kann nicht jeder mit. Eine Reihe von Abgängen folgte seinem Avancement.
Patterer war ab seinem 18. Lebensjahr Mitarbeiter der Kleinen Zeitung in Klagenfurt, 1984 trat er in die Redaktion ein. Daneben absolvierte er ein Studium der Germanistik und Anglistik in Klagenfurt. 1986 hospitierte er einen Sommer bei der kalifornischen Tageszeitung San Jose Mercury News, 1989 baute er das Regionalbüro der Kleinen in Osttirol auf. 1992 übernahm Patterer die Leitung des Sportressorts, 1994 wurde er Kulturressortchef, 1996 wechselte er an die Spitze des Lokalressorts. 1997 stellvertretender Chefredakteur der Kleinen Zeitung in Klagenfurt, 1998 übernahm er interimistisch die Agenden des Chefs vom Dienst.
Mit April 2000 ging er als stellvertretender Chefredakteur nach Graz. Hubert Patterer werkte federführend am äußerst gelungenen Relaunch der Kleinen 2003.
Ambition: „intelligente, dünkelfreie Massen- und Publikumszeitung“ Und: „Ich glaube fanatisch daran, dass sich journalistische Exzellenz rechnet, mehr denn je.”
Patterer gehört parallel zur Chefredaktion, wie bei der Styria üblich, auch der Geschäftsführung der Kleinen an.
Legendärer ORF-Kommentator und Dokumentarist, verantwortlich insbesondere für die TV-Aufarbeitung der jüngeren österreichischen Geschichte („Österreich I“, „Österreich II“).
Der damals neue Kurier-Chefredakteur Hans Dichand holte seinen früheren Kollegen Hugo Portisch 1955 aus dem Österreichischen Informationsdienst in New York zurück mit dem legendären Telegramm-Text „Schon die Türken fanden, dass es sich auszahlt, von weit her zu kommen, um Wien zu erobern.“ Portisch telegrafiert zurück: „Bin Türke, komme.“ Als Dichand 1958 geht, um die Krone wieder zu gründen, führt sein bisheriger Stellvertreter Portisch den Kurier bis 1968 als Chefredakteur, parallel kommentiert er Weltpolitik im Bayerischen Fernsehen.
1968 holte ihn der ORF als Chefkommentator. Passionierter Schwammerlsucher.
Von November 2007 bis Oktober 2009 einer von drei Geschäftsführern der Mediaprint neben Bernhard Schneider (Finanzen, Druckereien) und Thomas Kralinger (Vertrieb, Personal, zudem Kurier-Geschäftsführer).
Prenner war ab 1976 Produktmanager bei ITT Austria (Unterhaltungselektronik), ab 1980 Marketingmanager bei Moulinex Austria und ab 1987 Client Service Director der Wiener Werbeagentur Publicis, als ihn Gerhard Zeiler mit Juni 1995 als Werbechef zum ORF holt. Ab 1999 ist er Geschäftsführer der neuen Werbetochter ORF Enterprise.
Prenner wird im Jänner 2002 Geschäftsführer der Cannes Lions, des wichtigsten Werbefestivals der Welt. Kehrt nach Differenzen mit den damaligen Eigentümern schon im November wieder nach Österreich zurück und wird Anfang 2003 Geschäftsführer von ATV. Unter Mediaagenturen brilliant vernetzter Verkäufer mit großem Sympathiebonus, schafft dem Sender einen weit höheren Anteil am Werbemarkt als beim TV-Publikum.
Fällt als Mediaprint-Manager 2008 wegen eines Unfalls in Paris aber über Monate aus, geht den Verkauf danach aber umso eifriger an.
UPDATE Das Selbstkontrollorgan der österreichischen Presse soll seinen Betrieb im Oktober 2010 wieder aufnehmen. 2002 zog sich der Zeitungsverband aus dem Gremium zurück, der Presserat machte bald darauf dicht.
Näheres zur Publizistikförderung finden Sie auf der Seite der RTR
Vielfacher Magazingründer, -käufer und -verleger mit spannenden Finanzierungsformen, inbesondere Verlustbeteiligungen; heute Miteigentümer und Verleger von medianet, einer Art gemeinsamer Branchenzeitung für eine Reihe von Sektoren, die von Dienstag bis Freitag täglich verschickt wird, tunlichst an Entscheidungsträger, und meist eher freundlichen Journalismus pflegt.
Zuletzt Manager und Gesellschafter des Rewe-Telefonwertkartenservice „Aber hallo“, der freilich 2008 pleite ging.
Update: Arabella Vorarlberg stellt Ende August 2009 Sendebetrieb auf Ukw ein
UPDATE Die Leykam verkauft ihre steirischen Lokalradios (u.a. Radio Graz) im Sommer 2010 dem NRJ-Konzern.
Das Buch zum Fellnerismus: 2009 erschien im Buchverlag Styria Harald Fidlers Biografie über Wolfgang Fellner, über seine Familie, seine Projekte, seine Mitstreiter: Österreichs manischer Medienmacher: Wolfgang Fellners Welt – die Webseite zum Buch mit Updates, Rezensionen, Link zum Verlag: www.wolfgangfellner.at
Update: Radio-Reichweiten laut Radiotest im zweiten Halbjahr 2008 zum Download
Update Die Raiffeisen Landesbank Oberösterreich verkauft Anfang November 2008 seine 40 Prozent an der Oberösterreichischen Rundschau und übernimmt im Dezember 2008 14,63 Prozent an der Moser Holding, der die Rundschau nun komplett gehört.
Herausgeber von profil innerhalb der Verlagsgruppe News.
Liberaler Kolumnist des Standard und lange bei Format. Kürzel: Rau. Markenzeichen: Seite-1-Glossen, im Standard schlicht „Kastel“ genannt (zweimal pro Woche schreibt dort Daniel Glattauer (dag)), im Kurier davor hießen sie „Ohrwaschel“.
Update: Prüfbericht des Rechnungshofs zum ORF von Jänner 2009 als Download
UPDATE 31. Dezember 2011: Horst Pirker gibt die Führung des Red Bull Media House mit Jahresende ab, nach eigenen Angaben aus familiären Gründen. Erst seit März 2011 führte er die Medien von Dietrich Mateschitz, er entwickelte eine Medienstrategie für Red Bull TV, Bulletin, Redbull.com sowie Servus TV samt Magazin, das sich auf Süddeutschland und Österreich konzentrieren soll. Intern wurde der Abgang am 14. Dezember 2011 kommuniziert.
Salzburg TV startete unter Red-Bull-Herrschaft am 1. Dezember 2008 über Satellit. Neuer Titel Servus TV (mehr dort).
UPDATE Die Styria Media Group übernimmt laut am 2. November 2010 unterzeichneter Vereinbarung auch die übrigen 50 Prozent der niederländischen Post TNT an Redmail. Der Zustelldienst gehört damit künftig alleine der Styria.
Regierungsübereinkommen 2000 im Wortlaut / ÖVP und FPÖ:
Regierungsübereinkommen 2003 im Wortlaut / ÖVP und BZÖ:
Koalitionsabkommen 2007 im Wortlaut / SPÖ und ÖVP
von SPÖ und ÖVP von 2008 im Wortlaut. Links zu den Übereinkommen der Koalitionen davor aus 2007, 2003 und 2000 zum Vergleich finden Sie unten in den Links, weitere folgen demnächst, bitte um etwas Geduld.
Seit Juni 2008 Chefredakteur der katholischen Wochenzeitung Die Furche aus dem Hause Styria.
Juni 2013 erscheint die letzte Ausgabe des Xpress, einst 1968 das Erstlingswerk von Wolfgang und Helmuth Fellner (RennbahnExpress). Digital soll der Titel weiterleben.
Medienanwalt im weiteren Sinne, Partner von Lambert Eversheds. Vertrat Radio NRJ, zum Beispiel gegen einen Lizenzentzug in Salzburg zugunsten von Kronehit. 2008 Anwalt des TV-Heilers Thomas Hornauer bei seinem Lizenzverfahren für Telemedial. Die Medienbehörde stoppte dessen heimische Satlizenz, weil er ihr zuwenig aus Österreich sendete.
Lobbyist und Kommunikator, baute die Publico zu Österreichs größter PR-Agentur auf, verschrieb sich früh dem Lobbying, seit 2005 Chef seiner Agentur Change Communications. Steht unter anderem hier, weil er 2008 versuchte, die Krone an die Börse zu bringen und so die WAZ auszukaufen beziehungsweise ihren Anteil zu reduzieren. Die Erste Bank brachte er immerhin soweit, die Krone-Anteile zu bewerten und mögliche Rahmenbedingungen eines Börsegangs auszuloten. Das war vor der Finanzkrise 2008.
Bereitete Ö3 ab 1996 erfolgreich (nach dem heilsamen ORF-Schock namens Antenne Steiermark ab September 1995) auf die flächendeckende Privatradiokonkurrenz in Österreich ab April 1998 vor. Seit Mai 2006 Managing Director der Decca Music Group in London (die zu Universal Music gehört).
Ab Anfang 2009 Executive Vice President der RTL Group, zuständig für Zentral- und Osteuropa sowie Asien, und damit auch im Vorstand von Europas größter Fernsehholding unter Führung von Gerhard Zeiler.
Multimediale Schnittmenge aus ORF (Boulevard- und Gefühlstalkerin), Krone (Montagsinterviewtestimonial) und Österreich (langjährige Fellner-Vertraute); abgeschlossenes Medizinstudium.
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Kommt doch glatt als Stichwort im Buch nicht vor. Daten und Infos dazu finden sich aber (vorerst nur im Buch und nicht online) unter den Stichworten
Fernsehempfang
Digitalfernsehen
Geschäftstüchtige Geschäftsführerin der katholischen Wochenzeitung Die Furche, die der Styria gehört.
Langjähriger Geschäftsführer und Generalsekretär des Zeitungsverbandes VÖZ bis 6. März 2008, Nachfolger: Gerald Grünberger.
UPDATE
14. Februar 2011: Heute-Herausgeberin Eva Dichand trennt sich von Chefredakteur Richard Schmitt und begründet das mit seinem Führungsstil. Aber auch zwischen den beiden dürfte die Chemie schwierig gewesen sein. Nachfolger ab März: Wolfgang Ainetter, früher News, seit 2005 Bild, dort zuletzt mit seinem laut Ministerium nicht genehmigten Interview mit Josef F. im Gefängnis aufgefallen. Schmitt checkt wenige Wochen später wieder bei der “Krone” ein, von der er zu “U-Express” und später “Heute” gekommen war.
Neuer Quasi-Generalsekretär im ORF: November 2008 kündigt ORF-General Alexander Wrabetz an, Scolik werde Chef der bisherigen Hauptabteilungen Administration/Personal, Human Resources und Recht. Noch im Dezember setzt Wrabetz Administrationschef Wolfgang Buchner ab. Scolik ist (und bleibt zugleich) seit 2007 Chef der Hauptabteilung Planung und Koordination – die im Programm in den eineinhalb Jahren seit Dienstantritt von Alexander Wrabetz ja nicht so optimal gelaufen ist.
UPDATE Am 1. Oktober 2009 um 17:27 Uhr wurde aus Salzburg TV Servus TV, ein Alpen-Adria-Donauraum-Kanal zwischen 3sat und ORF 2, mit älterer Zielgruppe, teils etwas hausbackenen, aber meist aufwändig produzierten Magazinen, zugekauften ZDF-Dokus, Konzertmitschnitten, Red-Bull-Sport und -Flugbildern. Über digitale Antenne (DVB-T), Satellit, auch in HD, und Kabelnetze.
Ein Medienprojekt von Red-Bull-Chef Dietrich Mateschitz, der Salzburg TV Anfang 2007 der örtlichen Wirtschaftskammer abgekauft, inzwischen ganz übernommen hat und sich anfangs sehr persönlich um das Programm kümmert.
Unter den ersten Sendungen: Mit “Infotainment” – “Servus Salzburg”, “Hoagascht”, eine Volkskultursendung von Salzburg TV, um 18.15 Uhr “Wir sind Österreich”. Das Programm wiederholt sich in Schleifen. Essen: “Gut Leben” und “Zu Gast im Ikarus”, Mateschitz’ Restaurant, das Reportageformat “Aus dem Leben”. “Hüttengeschichten, Gastfreundschaft auf höchstem Niveau” hieß Folge 1, die nächste programmatisch für den Sender “Überlebenstraining in den Alpen”. “Literatour” erlas sich erst Triest. Viele Dokus aus dem ZDF-Fundus: “Giganten des Südens”, “Wüsten im Vormarsch”, “Moderne Wunder” über Batterien. Die Nacht füllen Höhenflüge mit Mateschitz’ Fluggeräten aller Altersklassen. Freitagnacht Konzerte von Take That, Amy Winehouse. “Na Servus” nennt sich das Wetter. “Gross am Land” (erste Folge: “Forellenzirkus”). Bull-Sport von Air Race bis Motocross. Dazwischen “Meisterwerke aus dem Alpen/Donau/Adriaraum” – Mozarts Jupitersinfonie um 17.43 Uhr. Montag: Sporttalk aus Mateschitz’ Hangar. Dienstag talkt Isabella Richtar dort. “Gruschkas Kunst- und Trödeltouren”, “Fast vergessen” (über Pfannenschmiede), “Whole Notes” über Klassik, ein Kinomagazin “Lichtspiele”.
Medienanwalt im weiteren Sinne, vertritt insbesondere die Krone KG, etwa in Verfahren gegen den von Hans Dichand geschassten Krone-Chefredakteur Michael Kuhn.
UPDATE
13. Oktober 2010: Die Kärntner SPÖ gibt ihre letzten 45 Prozent an der Kärntner Tageszeitung ab. Der Kärntner Werbe-Unternehmer Hansjörg Berger übernimmt sie wie den 45-Prozent-Anteil von Chefredakteur Ralf Mosser, die übrigen zehn Prozent hielt Berger bereits. Damit gibt es nur noch eine Partei-Tageszeitung: das oberösterreichische Volksblatt der ÖVP.
UPDATE:
Der Standard verlässt mit Jahreswechsel 2009/10 die Tullner Druckerei Goldmann und druckt bei der Mediaprint. Hintergrund waren offenbar vorübergehende Probleme der Druckerei mit Bankgarantien, die Mediaprint dürfte zudem ein günstiges Angebot gemacht haben. Die Druckerei kündigt in den folgenden Monaten Dutzende Beschäftigte.
Zwei Innsbrucker Gesellschaften (ein Verlag, eine Unternehmensberatung), die zu je 33,3 Prozent Otto Steixner, Peter Steinlechner und Robert Witting gehören. Steixner & Co bauten die Bezirksblätter auf (heute Moser Holding), sie betrieben die Wiener Bezirkszeitungen (für die Post) bis Jahreswechsel 2008/2009 (heute Moser Holding), Steixner ist beteiligt am Industriemagazin.
UPDATE Pius Strobl erklärt am 19. November seinen Rücktritt als Kommunikationschef des ORF zurück, er verlässt die Anstalt. Anlass: Er schickte eine Mitarbeiterin mit Aufnahmegerät aus, um Gespräche von Direktoren, Stiftungsräten und Journalisten am Rande der Sitzung des Stiftungsrats am 11. November aufzuzeichnen. Die ORF-Direktoren protestieren der Reihe nach und sprechen ihm ihr Misstrauen aus.
UPDATE Mit Ende Jänner 2011 übernimmt die Styria Media Group die Magazinholding Styria Multi Media (Wienerin, Diva, miss, Sportmagazin, Sportwoche, Motorradmagazin, Wiener) ganz. Herbert Pinzolits, mit dessen Sportmagazin Verlag die Zeitschriftengruppe 2007 fusionierte, gibt seine letzten 24 Prozent ab. Die Styria Multi Media ist – mit deutlichem Abstand von der Verlagsgruppe News – Österreichs zweitgrößte Magazinholding.
UPDATE Die Styria Media Group übernimmt laut am 2. November 2010 unterzeichneter Vereinbarung auch die übrigen 50 Prozent der niederländischen Post TNT an Redmail. Der Zustelldienst gehört damit künftig alleine der Styria.
UPDATE Am 14. September 2010 bestätigt Styria-Vorstandschef und -Motor Horst Pirker, er verlässt den Medienriesen um die Kleine Zeitung mit 30. September. Hintergrund: Machtkampf mit den Eigentümervertretern, ein “getriebener” Macher gegen einen etwas weniger schnellen und expansiven Aufsichtsrat. Seine Vorstandskollegen Klaus Schweighofer und Wolfgang Bretschko führen das Haus weiter.
UPDATE Die Moser Holding bläst die geplante Fusion mit der Styria Medien AG am 16. Dezember 2009 wieder ab. Kolportiert und von den Mosers dementiert: Hohe Verbindlichkeiten der Tiroler hätten ihren Anteil auf zehn oder weniger Prozent reduziert, weshalb sie die Fusion abgeblasen hätten. Variante 2: Die Styria-Bosse hätten versucht, die Vereinbarungen über überproportionale Mitbestimmungsrechte der Mosers im gemeinsamen Konzern Schritt für Schritt aufzuweichen und zu hinterfragen.
UPDATE Am 17. August 2009 beantragen Styria und Moser bei der Bundeswettbewerbsbehörde: Sie wollen ihre regionalen Medienaktivitäten (insbesondere Kleine Zeitung, Antennen Steiermark und Kärnten und_Tiroler Tageszeitung_, TT kompakt, TT am Sonntag, regionale Wochenzeitungen) zusammenlegen. Die Moser Holding soll praktisch in dem Gemeinschaftsunternehmen aufgehen, die Erben des Gründers sollten künftig 27 Prozent halten. Für Raiffeisen Oberösterreich, an der Moser Holding seit 2008 mit knapp 15 Prozent beteiligt, waren 5 Prozent an dem Regionalriesen vorgesehen. Die Moser Holding meldete für 2008 221 Millionen Euro, die Styria 486 Millionen, davon 136 im Ausland. Ergibt insgesamt gut 707 Millionen, davon ansehnliche 571 Millionen Euro innerhalb Österreichs Grenzen. Die Mediaprint meldete 485 Millionen.
UPDATE Styria Media Group AG nennt sich die Styria Medien AG ab 2009.
UPDATE Die Bundeswettbewerbsbehörde verzichtet am 11. Februar 2009 auf eine Prüfung der Übernahme der Wiener Bezirkszeitung (bz) durch den gemeinsamen Gratiszeitungsring von Styria und Moser Holding.
UPDATE Am 17. Dezember 2008 genehmigt das Kartellobergericht den Zusammenschluss der Gratiszeitungen von Moser Holding AG (Bezirksblätter, Oberösterreichische Rundschau) und Styria Media Group (Woche für Steiermark und Kärnten). Das Kartellgericht stimmte schon am 15. September 2008 zu, die Bundeswettbewerbsbehörde legte dagegen aber Rekurs ein. Styria und Moser halten je 50 Prozent an dem Gratis-Joint-Venture, dem sie bald auch die Wiener Bezirkszeitung (bz) einverleiben.
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UPDATE Die Styria Medien AG nennt sich ab 2009 Styria Media Group AG, alle Updates dort.
UPDATE Mit Ende Jänner 2011 übernimmt die Styria Media Group die Magazinholding Styria Multi Media (Wienerin, Diva, miss, Sportmagazin, Sportwoche, Motorradmagazin, Wiener) ganz. Herbert Pinzolits, mit dessen Sportmagazin Verlag die Zeitschriftengruppe 2007 fusionierte, gibt seine letzten 24 Prozent ab. Die Styria Multi Media ist – mit deutlichem Abstand von der Verlagsgruppe News – Österreichs zweitgrößte Magazinholding.
Update Jänner 2013: Radiomann Matthias Euler-Rolle und Investmentbanker Thomas Polak steigen mit 34 Prozent und rund einer Million Euro frischem Kapital beim Wiener Privatradio Superfly ein. Sie planen mit ihrer neuen Medien- und Entertainmentgruppe Sugarman einen Verlag, sind an Bars in Wien (Puff) und New York (Apotheke) beteiligt.
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So nennt Wolfgang Fellner sein TV-Magazin, mit dem er nach Madonna-Vorbild ab 14. November versucht, mit seiner alten Magazinkompetenz die Verlagsgruppe News anzugreifen. Die sicherte sich nach eigenen Angaben den Titel TV Österreich, was der Fellner-Verlag zurück- und auf eigene Titelrechte verweist. TV Österreich sei zu lang für einen großen Zeitschriftentitel, sagt das Fellner-Management. Die Nullnummer hieß TV Guide _, aber den Titel hat Springer für sein _TV Digital geschützt. Außerdem wurde der offenbar sieche US-Namensvetter gerade um einen Dollar verkauft, nicht gerade ein gutes Omen.
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Update: Neuer Vorstandschef seit 6. Jänner 2009: Bernd Buchholz (statt Bernd Kundrun). Buchholz ist damit auch neuer Oberboss der Verlagsgruppe News, an der dem größten europäischen Magazinverlag 56,025 Prozent gehören.
*Update *: Österreich druckt noch einen Teil der Sonntagsauflage in Passau
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Medienanwalt im weiteren Sinne, vertritt etwa Antenne-Radios der Brüder Fellner und den Verband der Privatsender bei ihrer ORF-Beschwerde bei der EU-Generaldirektion Wettbewerb.
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Juni 2013 erscheint die letzte Ausgabe des Xpress, einst 1968 das Erstlingswerk von Wolfgang und Helmuth Fellner (RennbahnExpress). Digital soll der Titel weiterleben.
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