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letzte Aktualisierung: 6.11.08 | Das Buch | |

Heute

UPDATE
14. Februar 2011: Heute-Herausgeberin Eva Dichand trennt sich von Chefredakteur Richard Schmitt und begründet das mit seinem Führungsstil. Aber auch zwischen den beiden dürfte die Chemie schwierig gewesen sein. Nachfolger ab März: Wolfgang Ainetter, Jahrgang 1971, zehn Jahre bei News, seit 2005 bei Bild, dort zuletzt mit seinem laut Ministerium nicht genehmigten Interview mit Josef F. im Gefängnis aufgefallen. Schmitt checkt wenige Wochen später wieder bei der “Krone” ein, von der er zu “U-Express” und später “Heute” gekommen war.

UPDATE
Erste Reichweiten der Media-Analyse für Heute: 35 Prozent Reichweite für das Gratisblatt unter Eva Dichand in Wien, 40,3 Prozent für die Krone unter Schwiegervater Hans Dichand in der Hauptstadt. Gemeinsam, bereinigt um Doppelleser: 59 Prozent der Wiener Bevölkerung ab 14 Jahren, 843.000 Leser. Österreich schafft in dieser MA 2008/9 23,2 Prozent. In Niederösterreich kommt Heute auf 10,3 Prozent Reichweite, in Oberösterreich auf 3,4 Prozent.

Erste ÖAK-Zahlen für Heute im August 2009: Die Österreichische Auflagenkontrolle (ÖAK) veröffentlicht erstmals Daten für die von Eva Dichand geführte Gratiszeitung. Druckauflage gesamt im ersten Halbjahr: 481.977, davon im Gratisvertrieb 472.750 Stück. Für Wien druckt sie laut ÖAK 335.351 Stück, im Gratisvertrieb 331.520 Exemplare.

Wer weist plötzlich mit demselben Berichtsband keine Daten für Wien mehr aus? Wolfgang Fellners Österreich. Wer verkündet am Tag der ÖAK-Veröffentlichung, er erhöhe die Druckauflage nun auf 506.000 Stück – von bis dahin im Wochenschnitt Montag bis Samstag 306.345 Stück? Genau. Im zweiten Halbjahr 2008 druckte Österreich übrigens für Wien 178.622 Exemplare. Und, vielleicht zum Vergleich mit den Heute-Werten: Im zweiten Halbjahr 2008 ging Österreich in Wien gratis 93.962mal weg, zusammen mit den 36.476 verkauften und 31.552 großverkauften Exemplaren machte das insgesamt 161.990 abgesetzte und verkaufte Exemplare. Die verkaufte Auflage von Österreich sank vom ersten Halbjahr 2008 auf das erste 2009 um 23.963 auf 143.340 Stück.

Papa Dichand wird’s schon richten, und das Live: Die Mediaprint nimmt den Eigentümern von Heute am 5. Dezember 2008 Live (konkret: die FF Zeitschriftenverlags GmbH, ab, also Eva Dichands Gratismagazin, das wirtschaftlich nie abhob.

Sie macht daraus eine Freitagbeilage der Krone (ab Weihnachten 2008 für Wien, Niederösterreich, Burgenland, ab Ende Februar 2008 dann für ganz Österreich) mit Fernsehprogramm, bei der gigantischen Krone-Auflage auch ein gigantischer wirtschaftlicher Aufwand. Ziel: Anzeigen aus Mode, Kosmetik und verwandten Branchen abräumen, eine Domäne von Mediaprint-Geschäftsführer Franz Prenner. Andreas Dressler bleibt Geschäftsführer, Nadia Weiss Chefredakteurin.

Der Kurier darf im Gegenzug ein eigenes Fernsehprogramm für Freitag entwickeln, in das er auch den Techno-Kurier für Elektronik integriert, zudem ein Sonntagsmagazin für Reise, Wellness, Gesellschaft, Kino, Kultur.

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