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letzte Aktualisierung: 6.11.08 | Das Buch | |

Kerbler, Günter

(7. Juli 1955 in Horn/Niederösterreich)

Immobilienmulti mit Hang zu oft (links)alternativen Medieninvestmens: War schon beteiligt an Falter, AZ, TIV, Kinos wie Gartenbau und Metro, finanzierte auch das Wirtschaftsmagazin New Business.

Brach die Handelsakademie ab, schlug sich als Eisverkäufer, Bademeister, Gebrauchtwagenhändler und Versicherungsvertreter durch, kaufte sich seine erste Eigentumswohnung zur Vermietung, mit den Erträgen mit 30 sein erstes Zinshaus, als die Wiener Immobilienpreise Ende der 1980-er Jahren noch im Keller sind, – von letztlich weit, weit mehr als 100. Sein Immobilienimperium Conwert (Ende der 1990-er Jahre ist dort Pius Strobl neben weiteren Grünen im Management) expandiert in Gastronomie (insbesondere auf dem von Kerbler & Co revitalisierten Spittelberg) und Medien, die ihn nach eigenem (früherem) Bekunden an die neun Millionen Euro kosten.

1990 versucht Kerbler, die AZ zu retten (gut 1,8 Millionen), beteiligt sich 1991 am Falter (rund 500.000), er finanziert das neue Wirtschaftsmagazin New Business (5,3 Millionen), übernimmt den Wirtschaftsverlag Erb (1,45 Millionen). Später engagiert er sich noch bei Thomas Madersbachers nicht kommerziellem Sender TIV. Zwischendurch beteiligt er sich an den Kiba-Kinos wie Gartenbau und Metro.


Inzwischen konzentriert er sich wieder aufs Immobiliengeschäft, seine Conwert ist seit 2002 an der Börse. Seit 2007 zog er sich aus dem Vorstand in den Aufsichtsrat zurück. Kritik rief die Höhe seiner Managementvergütungen hervor. Der trend ordnet ihn unter die 100 reichsten Österreicher (Rang 51 bis 100 mit 100 bis 300 Millionen Euro). Hat eine gewaltige Farm in Rumänien.

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