(APA)
(Heute)
(Wiener Zeitung)
(Die Presse)
(Kurier)
“Unerschöpfliche Fundgrube”
(Kleine Zeitung )
(news.at)
(Horizont)
(Roman Hummel im Standard)
(Armin Thurnher im Falter)
dieMedien.at ist Harald Fidlers Internetseite zu seinem gedruckten Lexikon Österreichs Medienwelt von A bis Z (Falter Verlag, November 2008, 632 Seiten). Zum Erscheinen des Lexikons finden Sie hier die komplette Übersicht an Stichwörtern aus dem Buch. Als eine Art Vorgeschmack auf die Enzyklopädie, aber vorerst (meist) ohne die Erläuterungen aus dem Band.
Unter den Stichwörtern stehen aber
Ergänzungen und Weiterentwicklungen nach Redaktionsschluss des Buches.
Korrekturen zu den Buchtexten, falls nötig, und Reaktionen.
Weiterführende Links, etwa zu Online-Datensammlungen.
Zu diesen Ergänzungen oder Korrekturen stelle ich, wenn für das Verständnis sinnvoll, auch Passagen aus dem Buch. Das vollständige Buch online zu stellen, ist aufgrund des Vertrags mit dem Verlag – vorerst – nicht möglich.
Viele Biografien von Medienmachern finden Sie (aus Platzgründen) hier detaillierter als im Buch. Noch arbeite ich an der Eingabe der Daten, bitte um etwas Geduld.
Über die Navigation oben auf der Seite können Sie Rubriken auch gesondert ansteuern.
Aus organisatorischen Gründen habe ich auf dieser Seite vorerst keine Postings vorgesehen. Anregungen, Hinweise und Korrekturen bitte an fid@diemedien.at, ich greife sie gerne hier auf.
Harald Fidler
Das Buch gibt’s beim Falter Verlag, bestellen oder auch verschenken können Sie es mit einem Klick hier
Gründungschefredakteur und legendärer Herausgeber des profil (1972 bis 1987). Sehr persönlicher, eindringlicher Stil.
Just der Inbegriff journalistischer Unbestechlichkeit und Aufdeckertums, vor dessen Magazin die Republik zitterte, stolperte 1994 über eine eigenartige Affäre um angebliche/n Betrug, Erpressung und Amtsmissbrauch um einen Autovermieter und einen Staatsanwalt. Als die mit Freisprüchen endet, ist Lingens nicht mehr in der Chefredaktion des Standard (1993/94, nachdem er die Wochenpresse ab 1989 als Herausgeber zur Wirtschaftswoche umgebaut hatte), aber auch das Angebot, wieder profil-Herausgeber zu werden, ist perdu.
Nach einem (zu) frühen Ausflug in den User-generated Content (ein gedrucktes Magazin aus Leserbeiträgen) ist Lingens heute (wieder) profil-Kolumnist. Originell: Bei profil rollte er Anfang der 1970-er den Kampf um die Krone auf, entdeckt in penibel recherchierten Serien Anfang der 1990-er in der Wirtschaftswoche ernste Kartellverdachtsmomente gegen die Mediaprint auf (in beiden Causen war Anwalt Ewald Weninger einer Schlüsselfigur). Aus Lingens Forderung nach einem Kartellrecht zur Entflechtung der Mediaprint wird Anfang der 2000-er Jahre eine Verteidigung der Formil-Fusion im davon betroffenen profil. Insofern originell, als diese Magazinfusion die marktbeherrschende Stellung der Mediaprint weiter verschärft. Nun, Lingens überraschte auch schon als Standard-Kolumnist mit Gedanken über Penislängen und Hirnvolumen von Menschen mit dünklerer Hautfarbe.
Lingens begann bei der AZ, werkte für ein Münchener Meinungsforschungsinstitut, dann vor seinem profil-Engagement als Gerichts- und Chronikreporter des Kurier und verhalf als solcher damals einem eher fassungslos-unbedarften Volontär namens Max Dasch zu einer Reportage von einem Brand, wie sich der spätere Chef der Salzburger Nachrichten später erinnerte.