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letzte Aktualisierung: 31.08.10 | Das Buch | |

+++ Was seither geschah +++ Österreichs Medienchronik seit Herbst 2008 +++

Chronologische Übersicht der wichtigsten Ereignisse in Österreichs Medienwelt, seit im Herbst 2008 das gedruckte Lexikon erschien. Derzeit noch im Aufbau, Links zu längeren Updates folgen. Auch die Updates zum Buch werden – hoffentlich :) – noch übersichtlicher geordnet. Und hoffentlich auch bald wieder eifrigere Updates…

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letzte Aktualisierung: 28.01.11 | Das Buch | |
letzte Aktualisierung: 28.01.11 | Biografien | |
letzte Aktualisierung: 28.01.11 | Biografien | |
letzte Aktualisierung: 28.01.11 | Biografien | |
letzte Aktualisierung: 28.01.11 | Das Buch | |
letzte Aktualisierung: 25.01.11 | Das Buch | |

Formil-Fusion

10 JAHRE FORMIL: KOMPLETTES KAPITEL AUS DEM GEDRUCKTEN LEXIKON ONLINE

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letzte Aktualisierung: 2.12.10 | Biografien | |

Schönwandt, Matthias

(1. November 1965 in Hamburg)

UPDATE 31. Mai 2011: Matthias Schönwandt muss nach nur drei Monaten die Führung der News-Gruppe wieder abgeben. Er verstieß mit dem – intern dokumentieren – Plan, dem Wiener Bühnenverein einige iPads zu sponsern, gegen Compliance-Regeln von News-Mehrheitseigentümer Gruner+Jahr.

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Update

4.11.10
Styria Media Group AG

UPDATE Mit Ende Jänner 2011 übernimmt die Styria Media Group die Magazinholding Styria Multi Media (Wienerin, Diva, miss, Sportmagazin, Sportwoche, Motorradmagazin, Wiener) ganz. Herbert Pinzolits, mit dessen Sportmagazin Verlag die Zeitschriftengruppe 2007 fusionierte, gibt seine letzten 24 Prozent ab. Die Styria Multi Media ist – mit deutlichem Abstand von der Verlagsgruppe News – Österreichs zweitgrößte Magazinholding.

UPDATE Die Styria Media Group übernimmt laut am 2. November 2010 unterzeichneter Vereinbarung auch die übrigen 50 Prozent der niederländischen Post TNT an Redmail. Der Zustelldienst gehört damit künftig alleine der Styria.

UPDATE Am 14. September 2010 bestätigt Styria-Vorstandschef und -Motor Horst Pirker, er verlässt den Medienriesen um die Kleine Zeitung mit 30. September. Hintergrund: Machtkampf mit den Eigentümervertretern, ein “getriebener” Macher gegen einen etwas weniger schnellen und expansiven Aufsichtsrat. Seine Vorstandskollegen Klaus Schweighofer und Wolfgang Bretschko führen das Haus weiter.

UPDATE Die Moser Holding bläst die geplante Fusion mit der Styria Medien AG am 16. Dezember 2009 wieder ab. Kolportiert und von den Mosers dementiert: Hohe Verbindlichkeiten der Tiroler hätten ihren Anteil auf zehn oder weniger Prozent reduziert, weshalb sie die Fusion abgeblasen hätten. Variante 2: Die Styria-Bosse hätten versucht, die Vereinbarungen über überproportionale Mitbestimmungsrechte der Mosers im gemeinsamen Konzern Schritt für Schritt aufzuweichen und zu hinterfragen.

UPDATE Am 17. August 2009 beantragen Styria und Moser bei der Bundeswettbewerbsbehörde: Sie wollen ihre regionalen Medienaktivitäten (insbesondere Kleine Zeitung, Antennen Steiermark und Kärnten und_Tiroler Tageszeitung_, TT kompakt, TT am Sonntag, regionale Wochenzeitungen) zusammenlegen. Die Moser Holding soll praktisch in dem Gemeinschaftsunternehmen aufgehen, die Erben des Gründers sollten künftig 27 Prozent halten. Für Raiffeisen Oberösterreich, an der Moser Holding seit 2008 mit knapp 15 Prozent beteiligt, waren 5 Prozent an dem Regionalriesen vorgesehen. Die Moser Holding meldete für 2008 221 Millionen Euro, die Styria 486 Millionen, davon 136 im Ausland. Ergibt insgesamt gut 707 Millionen, davon ansehnliche 571 Millionen Euro innerhalb Österreichs Grenzen. Die Mediaprint meldete 485 Millionen.

UPDATE Styria Media Group AG nennt sich die Styria Medien AG ab 2009.

UPDATE Die Bundeswettbewerbsbehörde verzichtet am 11. Februar 2009 auf eine Prüfung der Übernahme der Wiener Bezirkszeitung (bz) durch den gemeinsamen Gratiszeitungsring von Styria und Moser Holding.

UPDATE Am 17. Dezember 2008 genehmigt das Kartellobergericht den Zusammenschluss der Gratiszeitungen von Moser Holding AG (Bezirksblätter, Oberösterreichische Rundschau) und Styria Media Group (Woche für Steiermark und Kärnten). Das Kartellgericht stimmte schon am 15. September 2008 zu, die Bundeswettbewerbsbehörde legte dagegen aber Rekurs ein. Styria und Moser halten je 50 Prozent an dem Gratis-Joint-Venture, dem sie bald auch die Wiener Bezirkszeitung (bz) einverleiben.

Aktuelle Reichweitendaten der Media-Analyse finden Sie, sofern der Titel dort vertreten ist, hier

Aktuelle Auflagendaten der Österreichischen Auflagenkontrolle finden Sie, sofern der Titel dort vertreten ist, hier mit Klick auf den Zeitraum in der linken Spalte

letzte Aktualisierung: 27.10.10 | Das Buch | |

Austria 9

UPDATE Josef Andorfer und seine Andmann Holding, beide mit Sitz in Baar/Schweiz haben – Stand Oktober 2010 – alle Anteile an Austria 9 übernommen.

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letzte Aktualisierung: 23.10.10 | Biografien | |

Oberhauser, Elmar

(2. Jänner 1947)

UPDATE Am 11. November 2010 wählt der Stiftungsrat des ORF Elmar Oberhauser als Infodirektor ab. Dafür stimmen 15 SP-Stiftungsräte, ein Grüner und zwei unabhängige Betriebsräte. Zwei FP, eine BZÖ, eine ÖVP und zwei Unabhängige enthalten sich. Elf ÖVP stimmen gegen die Ablöse. ORF-General Alexander Wrabetz übernimmt die Agenden in Zusammenarbeit mit Hauptabteilungsleitern und anderen Direktoren mit.

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letzte Aktualisierung: 14.09.10 | Biografien | |

Pirker, Horst

(3. Dezember 1959 in Lind im Drautal)

UPDATE 31. Dezember 2011: Horst Pirker gibt die Führung des Red Bull Media House mit Jahresende ab, nach eigenen Angaben aus familiären Gründen. Erst seit März 2011 führte er die Medien von Dietrich Mateschitz, er entwickelte eine Medienstrategie für Red Bull TV, Bulletin, Redbull.com sowie Servus TV samt Magazin, das sich auf Süddeutschland und Österreich konzentrieren soll. Intern wurde der Abgang am 14. Dezember 2011 kommuniziert.

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letzte Aktualisierung: 2.09.10 | Biografien | |

Ströbitzer, Stefan

26. Februar 1966 in St. Pölten

Ab 7. September 2010 Radio-Chefredakteur des ORF. Langjähriger beruflicher Wegbegleiter von Karl Amon. Stammt aus tiefschwarzer niederösterreichischer Medienfamilie, pflegt aber lange schon ein Vertrauensverhältnis zu Josef Ostermayer (SPÖ), ab 2008 Medien-Staatssekretär von Kanzler und SP-Chef Werner Faymann.

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letzte Aktualisierung: 31.08.10 | Das Buch | |

ORF-Publikumsrat

UPDATE SP-Schlappe bei Faxwahl und ein oranger Publikumsrat

  • 2010 gibt es auch eine Parteiakademie des BZÖ, also bekommt der Publikumsrat nun 36 Mitglieder.
  • Bei der Faxwahl zum Publikumsrat (26. Jänner bis 1. Februar 2010, 221.340 abgegebene Stimmen, davon 36.469 ungültig) schaffte die ÖVP überraschend fünf von sechs Mandaten. Bis dahin (2002, 2006) hatte die SPÖ zweimal durchschlagend mobilisiert. Deshalb bestanden die Roten 2009 bei den Verhandlungen auf das ORF-Gesetz, die ORF-Gremien unverändert zu lassen und die Faxwahl (die ihnen eine absolute Mehrheit im Stiftungsrat beschert hätte) neuerlich durchzuführen. Denkste.
  • Gegen den Widerstand von Koalitionspartner ÖVP nominiert Bundeskanzler Werner Faymann dafür am 19. Februar 2010 durchwegs Rote für jene 17 Sitze im Publikumsrat, die er bestimmen kann. Die SPÖ verweist auf das Beispiel Wolfgang Schüssels aus 2001, der nur schwarze Publikumsräte nominiert habe.
  • Der Publikumsrat ist damit vorerst komplett – Zusammensetzung mit (grober) Parteizuordnung hier
  • Der Publikumsrat konstituiert sich am 16. März und wählt (mit roter Mehrheit) seine sechs Stiftungsräte – drei aus der Faxwahl und je einen Vertreter von Kunst, Wissenschaft, Kirche.

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letzte Aktualisierung: 31.08.10 | Das Buch | |

oe24.at

UPDATE Die Österreichische Web-Analyse ÖWA schließt die Fellner-Onlineplattform oe24.at am 4. März 2010 bis Juni 2010 aus. Begründung: Ihr Geschäftsführer habe in einem Interview die ÖWA herabgewürdigt.

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letzte Aktualisierung: 31.08.10 | Das Buch | |

ÖWA (Österreichische Web-Analyse)

UPDATE Die Österreichische Web-Analyse ÖWA schließt die Fellner-Onlineplattform oe24.at am 4. März 2010 bis Juni 2010 aus. Begründung: Ihr Geschäftsführer habe in einem Interview die ÖWA herabgewürdigt.

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letzte Aktualisierung: 31.08.10 | Das Buch | |

DORF-TV

UPDATE Der nicht kommerzielle Community-Sender für Oberösterreich (verwandt mit Okto in Wien) startete am 22. Juni 2010 über regionales digitales Antennenfernsehen DVB-T. Betreiber sind Radio- und Kulturinitiativen, Geschäftsführer sind Otto Tremetzberger, der auch das Freie Radio Freistadt leitet, und Gabriele Kepplinger, ehemalige Leiter der Kultur- und Medieninitiative Linzer Stadtwerkstatt.

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letzte Aktualisierung: 30.08.10 | Das Buch | |

.ch

UPDATE Russ, Grabner, Moser-Erben stellen .ch ein +++ Wem wieviele Prozent gehörten +++ Holtzbrinck war an Bord +++

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letzte Aktualisierung: 30.08.10 | Das Buch | |

Bezirksjournale

UPDATE Mediaprint stellt Bezirksjournale am 25. August 2010 ein +++

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Update

19.10.09
Servus TV

UPDATE Am 1. Oktober 2009 um 17:27 Uhr wurde aus Salzburg TV Servus TV, ein Alpen-Adria-Donauraum-Kanal zwischen 3sat und ORF 2, mit älterer Zielgruppe, teils etwas hausbackenen, aber meist aufwändig produzierten Magazinen, zugekauften ZDF-Dokus, Konzertmitschnitten, Red-Bull-Sport und -Flugbildern. Über digitale Antenne (DVB-T), Satellit, auch in HD, und Kabelnetze.

Ein Medienprojekt von Red-Bull-Chef Dietrich Mateschitz, der Salzburg TV Anfang 2007 der örtlichen Wirtschaftskammer abgekauft, inzwischen ganz übernommen hat und sich anfangs sehr persönlich um das Programm kümmert.

Unter den ersten Sendungen: Mit “Infotainment” – “Servus Salzburg”, “Hoagascht”, eine Volkskultursendung von Salzburg TV, um 18.15 Uhr “Wir sind Österreich”. Das Programm wiederholt sich in Schleifen. Essen: “Gut Leben” und “Zu Gast im Ikarus”, Mateschitz’ Restaurant, das Reportageformat “Aus dem Leben”. “Hüttengeschichten, Gastfreundschaft auf höchstem Niveau” hieß Folge 1, die nächste programmatisch für den Sender “Überlebenstraining in den Alpen”. “Literatour” erlas sich erst Triest. Viele Dokus aus dem ZDF-Fundus: “Giganten des Südens”, “Wüsten im Vormarsch”, “Moderne Wunder” über Batterien. Die Nacht füllen Höhenflüge mit Mateschitz’ Fluggeräten aller Altersklassen. Freitagnacht Konzerte von Take That, Amy Winehouse. “Na Servus” nennt sich das Wetter. “Gross am Land” (erste Folge: “Forellenzirkus”). Bull-Sport von Air Race bis Motocross. Dazwischen “Meisterwerke aus dem Alpen/Donau/Adriaraum” – Mozarts Jupitersinfonie um 17.43 Uhr. Montag: Sporttalk aus Mateschitz’ Hangar. Dienstag talkt Isabella Richtar dort. “Gruschkas Kunst- und Trödeltouren”, “Fast vergessen” (über Pfannenschmiede), “Whole Notes” über Klassik, ein Kinomagazin “Lichtspiele”.

Update

18.10.09
Havranek, Günther

SP-naher Wiener Wirtschaftstreuhänder, mittelbar Mehrheitsgesellschafter der Gratiszeitung Heute, die Eva Dichand als Herausgeberin und Geschäftsführerin führt. Eva Dichand ist die Frau von Krone-Chefredakteur Christoph Dichand und Schwiegertochter von Krone-Boss Hans Dichand.

Im Oktober 2009 versichert Havranek dem Standard “ehrenwörtlich”: “Ich stehe in keiner Beziehung zu Herrn Dichand, auch nicht als sein Kontrollor oder ähnliches”. Das hatte Havraneks Sohn laut News in einem Telefonat behauptet. Havranek senior betont, er würde seine Aussagen gegenüber dem Standard “auch unter Eid wiederholen”.

2010 gibt Havranek tatsächlich unter Wahrheitspflicht vor Gericht an, er sei persönlich und auf eigene Rechnung an Heute beteiligt.

Havranek im Oktober 2009 über seine Kontakte zum Krone-Chef, der jede Beteiligung an oder geschäftliche Verbindung zu Heute stets verneint: “Herrn Dichand habe ich glaublich vor etwa fünf bis zehn Jahren in Sachen Stephansdom angesprochen”. Und: “In Sachen Tierschutz hatte ich mich vor etwa drei Jahren um einen Termin bemüht und keinen bekommen – ich wurde an Frau Entenfellner verwiesen.”

Als “Geburtshelfer/Gründer von Heute nennt Havranek “Gehl, Jansky und ich”. Heinz Gehl ist ein früherer Vorstand der Bank Austria (von der der Gründungskredit für Heute kam). Wolfgang Jansky ist der frühere Pressesprecher von Werner Faymann als Wiener Wohnbaustadtrat und seit Gründung Geschäftsführerr von Heute.

Havranek weiter: “Von Frau Dr. Dichand war ab Gründung lange keine Rede und sie wurde mir glaublich etwa ein Jahr nach Gründung von Jansky vorgestellt. Ich hatte sie vorher weder gesehen noch wahrgenommen.” Zu dem laut seinem Sohn angeblich nicht friktionsfreien Verhältnis zu Heute-Herausgeberin und -Geschäftsführerin Eva Dichand äußert sich Havranek nicht.

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