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letzte Aktualisierung: 20.11.08 | Rezensionen | |

APA: "Alles, was man über Medien wissen muss"

Erstes Lexikon über “Österreichs Medienwelt von A bis Z”
Alles, was man über Medien wissen muss, auf 632 Seiten – Neues Buch von “Standard”-Redakteur Harald Fidler

Wien (APA) – Wenige kennen die heimische Medienbranche wie Harald Fidler. Seit mehr als 17 Jahren setzt sich der “Standard”-Redakteur journalistisch mit dem Mediengeschäft auseinander, das dabei angehäufte Wissen hat Fidler nun in Form eines Lexikons der Allgemeinheit zugänglich gemacht. 630 Seiten ist es dick: “Österreichs Medienwelt von A bis Z”.

Es ist nicht das erste Buch des Medienredakteurs, das sich um die heimische Medienszene dreht, aber es ist vermutlich das, für das ihm die Szene am meisten danken wird. “Österreichs Medienwelt von A bis Z” ist ein umfangreiches Nachschlagwerk, das nicht nur angehenden Kommunikationswissenschaftern, sondern vermutlich jedem, der mit dem Geschäft zu tun hat, die Arbeit erleichtert. Praktisch sind nicht nur die unzähligen Daten und Grafiken, mit denen Fidler die Medienerscheinungen visualisiert, sondern auch die Lebensläufe samt Geburtstagsdaten von sämtlichen handelnden Personen der alpenrepublikanischen Medienwelt.

1.000 Stichworte hat Fidler zusammengetragen und darin so gut wie alles Wissenswerte über Medien aufgelistet. In diesem Standard-Werk finden sich nicht nur die wichtigen Player der Branche, sondern auch ihre Handlanger. Kleine und große Medienunternehmen sowie alle erdenklichen Medienerscheinungen werden vom Autor in gewohnter Fidler-Manier bis in den hintersten Winkel beleuchtet. Er schaut den Strippenziehern auf die Finger und zeigt Verhaberungen und Verflechtungen auf, wobei er nicht mit Spitzen spart, die er mit feiner Klinge austeilt.

Die einen oder anderen Anekdötchen, die Fidler zu berichten weiß, machen den Wälzer tatsächlich zu einer unterhaltsamen Lektüre. So erfährt man unter anderem, dass Hans Dichands Sohn Christoph auf den Spitznamen Chri-Chri hört und wo dieser seine heutige Frau, die “Heute”-Geschäftsführerin Eva Dichand kennenlernte. Dass der Styria-Vorstandsvorsitzende Horst Pirker seiner Zeit das Angebot ablehnte, Geschäftsführer des “Standard” zu werden, war bisher auch noch kaum bekannt. (Julia Schnizlein/APA)

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