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letzte Aktualisierung: Nov 13, 13:01 | |

Wiener Zeitung: "Fidlers Standardwerk III"

Kollege Harald Fidler vom “Standard” wird in der Branche hoch geschätzt. Der von ihm geleitete Online-Dienst etat.at ist Pflichtlektüre. Er ist ein wandelndes Lexikon. Das Wissen hat er nun in Buchform gepackt. Nach den in der Fachwelt als Standardwerke geltenden Büchern “Sendepause” und “Im Vorhof der Schlacht” erscheint Mitte November im Falter-Verlag “Österreichs Medienwelt von A bis Z”. 630 Seiten stark, mit rund 1000 Stichworten.

Wer jemanden kennt, der an Österreichs Medienwelt interessiert ist, dem kann man das Œuvre als Weihnachtsgeschenk nur empfehlen. Ausführlich behandelt werden der größte Bauchfleck der ORF-Geschichte mit Namen Wrabetz, die jüngsten Entwicklungen im “Krone”-Clan und die wohl eindrucksvollste Pokerpartie der Zeitungslandschaft – gemeint ist damit die “Österreich”-Gründung.

Was als Feinheiten getarnt wird, sind oft echte Gemeinheiten – ein echter Fidler eben. Interessant auch zu lesen die unterschiedlichen Lebenswege der Erben von Kurt Falk. Und wussten Sie, dass Styria-Chef Horst Pirker von einem Headhunter seinerzeit als “Standard”-Geschäftsführer empfohlen wurde? Er blieb dann doch lieber in Graz. Und von dort aus hat er versucht, später den “Standard” zu kaufen. All das und vieles mehr steht im Fidler-Lexikon. (Freddie Kräftner, “Wiener Zeitung”)

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