Medienmenschen

Alexander Schütz

Der Gründer und CEO der C-Quadrat Investment Group und Geschäftspartner von Sebastian Kurz investiert in Medien und Plattformen wie Exxpress und das Projekt des Wirtschaftssenders CNBC für Deutschland, Österreich und die Schweiz, das 2027 starten soll.
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Autor:in
Harald Fidler
Zuletzt aktualisiert
January 20, 2026

Warum ist das wichtig?

  • Der Unternehmer und Investor Alexander Schütz zählt laut Wirtschaftsmagazin Trend zu den reichsten Österreicher:innen. 2025 schätzte der Trend sein Vermögen auf 380 Milllionen Euro, Platz 86 in seinem jährlichen Ranking der vermögendsten Menschen im Land.
  • Schütz investiert in Medien: Er ist Kleingesellschafter der Plattform Exxpress, das seine Exfrau, Unternehmerin Eva Schütz, als Herausgeberin gegründet hat und führt. Und er ist einer der Investoren hinter dem Projekt eines Wirtschaftssenders unter der US-Marke CNBC für Deutschland, Österreich und die Schweiz, der 2027 starten soll.
  • Schütz betreibt mit dem ehemaligen Bundeskanzler und ÖVP-Chef eine gemeinsame Investmentgesellschaft namens AS2K. Deren Geschäftsführerin ist auch Geschäftsführerin von Exxpress und dessen deutschem Mehrheitseigentümer Vius, die die rechtspopulistische Plattform Nius mit Julian Reichelt in Deutschland betreibt.

Kontext: Exxpress und CNBC für den deutschsprachigen Raum

<span class="dmmark">diemedien.</span> über Exxpress und Nius, über Eva Schütz und über Vius- und Exxpress-Geschäftsführerin Vera Regensburger. Alexander Schütz erklärt, die Beteiligung am Exxpress stamme aus der Vergangenheit und habe keine Bedeutung für ihn.

CNBC für Deutschland, Österreich und die Schweiz

Anfang 2026 kündigen Betreiber und CEO Rusmir Nefic und seine Mitgesellschafter eine deutschsprachige Variante des US-Wirtschaftssenders CNBC für Deutschland, Österreich und die Schweiz an, die 2027 mit rund 200 Mitarbeiter:innen starten solle.

Angekündigt wird eine Wien ansässige Holdinggesellschaft für CNBC DACH, die Alexander Schütz sowie dem Mehrheitsaktionär und Vorstandsvorsitzenden der Schweizer Energiegesellschaft MET Group und dem laut Kleine Zeitung in Schladming (Steiermark) ansässigen Unternehmer Rusmir Nefic gehören solle. Nefic ist demnach auch Projektbetreiber und CEO.

Wer ist Alexander Schütz?

Geboren am 9. März 1967, eigentlich Gerd Alexander Schütz.

Alexander Schütz hat 1991 mit Partnern die Vermögensverwaltung und Investmentgesellschaft C-Quadrat gegründet, er ist seither Vorstandsvorsitzender. Die C-Quadrat ist nach eigenen Angaben in 21 Ländern aktiv (Stand Anfang 2026).

Multimillionär Schütz zählt laut Trend, siehe oben, zu den 100 vermögendsten Österreicherinnen und Österreichern.

Schütz hat 2019 sein Schütz Family Office gegründet, er war 2017 bis 2021 Mitglied des Aufsichtsrats der Deutschen Bank. Als Ausbildung führt er auf Linkedin die Handelsakademie Hetzendorf an. Sein Studium an der Wirtschaftsuni Wien schloss er nicht ab.

Mit dem ehemaligen Bundeskanzler und ÖVP-Chef Sebastian Kurz hat Schütz 2022 kurz nach Kurz' nicht ganz freiwilligem Abschied aus der Politik eine Investmentgesellschaft für Technologie, Pflege, Gesundheit namens AS2K gegründet. Sie halten jeweils 50%.

Die langjährige Kurz-Wegbegleiterin Vera Regensburger ist bei der AS2K ebenso Geschäftsführerin wie bei Exxpress und deren deutscher Mehrheitseigentümerin Vius, die die Plattform Vius betreibt.

Auf <span class="dmmark">diemedien.</span> steht Schütz in der Medienmenschen-Übersicht insbesondere wegen seiner Investments in Exxpress und CNBC DACH.

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Details, Zitate, Notizen, Erscheinungen

Alexander Schütz spendete nach eigenen Angaben im Jahr 2017 40.000 Euro und 2018 45.000 Euro an die ÖVP unter Sebastian Kurz – „weil ich mich mit ihren politischen Zielen identifizieren konnte“. Auf diese Großspenden wird häufig verwiesen in der Berichterstattung über Schütz.

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Schütz trat 2021 als Aufsichtsrat der Deutschen Bank vorzeitig zurück, als ein Mail an den damaligen Wirecard-CEO Markus Braun bekannt wurde. Die Financial Times recherchierte damals über die Geschäftspraktiken von Wirecard, die Enthüllungen führten später zum Einsturz des Wirecard-Kartenhauses, zur Flucht ihres Finanzvorstandes Jan Marsalek, zu Ermittlungen und dem laufenden Strafverfahren gegen Braun.

Schütz schrieb nach eigenen Angaben in dem damaligen Mail scherzhaft: 
"du bist ja ganz ein böser, mach die zeitung fertig ;-)"
Braun habe geantwortet:
"ja, hab eh schon mein abo gekündigt!"

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2022 wurde eine Kommunikation von Schütz mit dem damaligen Vizekanzler und FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache bekannt, in dem er Strache zu einem Interview in der Tiroler Tageszeitung über den ORF gratuliert mit der Formulierung: "Das rote Zeckenparadies geht allen auf die Nerven!" Nachsatz zur Nachrichtenagentur APA: "Und die APA gehört auch aufgeräumt."

Ich habe 2022, als die Chats bekannt wurden, dazu angefragt, ein Sprecher erklärte dazu, Schütz könne sich an die Formulierungen nicht erinnern. "Er kann aber bestätigen, dass er aufgrund seiner wirtschaftsliberalen Einstellung gegen jede Form von Pflichtgebühren für Medien ist und sich als mündiger Bürger eine pluralistische Medienlandschaft wünscht."

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Alexander Schütz und Eva Schütz sind seit Mitte Dezember 2025 geschieden.

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Alexander Schütz tritt seit 2021 in der Startupshow 2 Minuten 2 Millionen auf Puls 4 als einer der Investoren auf. Zu sehen in Staffel 8 (2021) und 9 (2022) sowie 12 (2025) und 13 (2026).

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Alexander Schütz
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Alexander Schütz spendete nach eigenen Angaben im Jahr 2017 40.000 Euro und 2018 45.000 Euro an die ÖVP unter Sebastian Kurz – „weil ich mich mit ihren politischen Zielen identifizieren konnte“. Auf diese Großspenden wird häufig verwiesen in der Berichterstattung über Schütz.

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Schütz trat 2021 als Aufsichtsrat der Deutschen Bank vorzeitig zurück, als ein Mail an den damaligen Wirecard-CEO Markus Braun bekannt wurde. Die Financial Times recherchierte damals über die Geschäftspraktiken von Wirecard, die Enthüllungen führten später zum Einsturz des Wirecard-Kartenhauses, zur Flucht ihres Finanzvorstandes Jan Marsalek, zu Ermittlungen und dem laufenden Strafverfahren gegen Braun.

Schütz schrieb nach eigenen Angaben in dem damaligen Mail scherzhaft: 
"du bist ja ganz ein böser, mach die zeitung fertig ;-)"
Braun habe geantwortet:
"ja, hab eh schon mein abo gekündigt!"

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2022 wurde eine Kommunikation von Schütz mit dem damaligen Vizekanzler und FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache bekannt, in dem er Strache zu einem Interview in der Tiroler Tageszeitung über den ORF gratuliert mit der Formulierung: "Das rote Zeckenparadies geht allen auf die Nerven!" Nachsatz zur Nachrichtenagentur APA: "Und die APA gehört auch aufgeräumt."

Ich habe 2022, als die Chats bekannt wurden, dazu angefragt, ein Sprecher erklärte dazu, Schütz könne sich an die Formulierungen nicht erinnern. "Er kann aber bestätigen, dass er aufgrund seiner wirtschaftsliberalen Einstellung gegen jede Form von Pflichtgebühren für Medien ist und sich als mündiger Bürger eine pluralistische Medienlandschaft wünscht."

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Alexander Schütz und Eva Schütz sind seit Mitte Dezember 2025 geschieden.

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Alexander Schütz tritt seit 2021 in der Startupshow 2 Minuten 2 Millionen auf Puls 4 als einer der Investoren auf. Zu sehen in Staffel 8 (2021) und 9 (2022) sowie 12 (2025) und 13 (2026).

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