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Wie viel Geld bewegen Medien, Entertainment und Telekomunternehmen in Österreich? Die Unternehmensberater PWC sehen den Wert 2025 bei rund 13 Milliarden Euro. Klassische Medien machen davon nur einen kleineren Teil aus.
Der ORF, seine Unabhängigkeit und seine Finanzierung waren schon mehrfach Themen von Volksbegehren in Österreich. Eines von ihnen hatte auch wesentliche Folgen.
Der großteils politisch besetzte Stiftungsrat entscheidet über die ORF-Führung, Höhe des ORF-Beitrags, Budgets, Programmschema und große unternehmerische Fragen.
Der dominierende Regionalmedienkonzern in Tirol wird 2026 an die Vorarlberger Mediengruppe Russmedia verkauft.
Russmedia im Besitz der Familie Russ dominiert den Vorarlberger Medienmarkt von gedruckt bis digital in praktisch allen Erscheinungsformen. Russmedia setzt international auf digitales Geschäft, etwa mit Marktplatzportalen und Mietportalen. 2026 übernimmt Russmedia auch die Tiroler Moser Holding.
Stefan Ströbitzer war schon viel im ORF, 2018 hatte er erst einmal genug und wurde Berater. Er winkt ab, wenn man ihn nach einer möglichen Rückkehr in den ORF fragt.
Wichtige Player und Stimmen in Österreichs Medienbranche und Medienpolitik. Medienmenschen, deren Namen man schon gehört haben sollte, wenn man mit der Branche zu tun hat. An eigenen Lexikoneinträgen arbeite ich. Und auch die Liste hier ist ein erster, gewiss noch lückenhafter Entwurf. Wer fehlt? Hinweise bitte an mich (Kontaktlink unten).
Servus TV ist Österreichs größter Privatsender. Sein Mutterkonzern Red Bull finanziert quotenstarken Spitzensport und eigene Produktionen beim hauseigenen Sender großteils. Bei News und Talk verfolgt Servus TV einen eigenen Zugang.
Dieser Beitrag listet alle Mitglieder des ORF-Stiftungsrats und die aktuellen Mehrheitsverhältnisse nach politischer Zuordnung.
Künstliche Intellligenz (KI) bedeutet nach Social Media und digitalen Plattformen die nächste große Disruption für Journalismus und Medien. Mit großen Chancen und zumindest so großen Risiken.
Clemens Pig wird mit 2027 Generaldirektor des ORF, Österreichs größtem und öffentlich-rechtlichem Medienkonzern. Ab 2016 führte er zuvor Österreichs Nachrichtenagentur APA als CEO.
Die Medienpolitik-Timeline der ÖVP-SPÖ-Neos-Regierung ab März 2025 unter Kanzler Christian Stocker und Vizekanzler und Medienminister Andreas Babler im Schnelldurchlauf.
Eva Weissenberger ist Journalistin, Managerin, inzwischen mit ihrer Agentur Storytime Media Kommunikationsberaterin und mit einem Podcast wieder Medienmacherin.
Wolfgang Jansky ist Gründer, Gesellschafter und lange Geschäftsführer von Heute und Vorstand einer Stiftung hinter Heute.
Onlineportal und Social-Media-Angebot mit Zielgruppe junge Menschen im Besitz der Republik Österreich.
Silvia Lieb ist Vorstandsvorsitzende der Tiroler Moser Holding (Tiroler Tageszeitung)
Matthias Euler-Rolle moderierte schon bei Ö3 und 88.6, war schon Kanzlersprecher und Geschäftspartner von Exkanzler Werner Faymann (SPÖ), er ist Kommunikationsberater und Gastrounternehmer. Und er ist eine mögliche Personalreserve für das ORF-Management.
Ingrid Thurnher ist seit 2022 Radiodirektorin des ORF. Führt den ORF ab März 2026 als Generaldirektorin nach dem Rücktritt von Roland Weißmann. Jedenfalls bis Ende 2026.
Stefanie Groiss-Horowitz ist ab 2022 und bis Ende 2026 Programmdirektorin (Fernsehen) des ORF.
Eva Schindlauer ist Finanzdirektorin des ORF, bestellt 2021 noch während einer ÖVP-Grünen-Regierung.
Dem Chef des ORF-Spartenkanals ORF III – oder einfach ORF 3 – wurden immer wieder Hoffnungen auf höhere Managementjobs im ORF nachgesagt. 2026 wird er von ORF-Generalin Ingrid Thurnher seiner Funktion enthoben und beurlaubt.
Der Kärntner mit Tatendrang auf einem ÖVP-Ticket räumt als Technikdirektor ab 2022 in der personalstärksten ORF-Direktion auf, was sein roter Vorgänger über ein Jahrzehnt laufen ließ.
Kathrin Zierhut-Kunz ist eine der wichtigsten FPÖ-nahen Personalreserven im ORF. Die Geschäftsführerin von ORF 3 könnte mehr werden.
Die Journalistin und Managerin führte ORF 1, bewarb sich 2021 und 2026 für die ORF-Generaldirektion. Ab 2022 leitet sie die TV-Magazine des ORF.
Der Vorsitzende des ORF-Stiftungsrats, Heinz Lederer, hält große Stücke auf den ORF-Journalisten Thomas Langpaul.
Der ORF-Landesdirektor in Wien ging 2026 in die Verlängerung.
Der Kommunikations- und Marketingchef des ORF wurde schon als möglicher ORF-Generalsekretär gehandelt, seit die SPÖ wieder in der Regierung sitzt.
Doroteja Gradištanac (Dodo Roščić) führt seit 2022 FM4.
Richard Grasl war schon ORF-Finanzdirektor und unterlag bei der Generalswahl 2016. Heute ist er Geschäftsführer der Mediaprint, von Kurier und Profil.
Matthias Settele ist einer der international erfahrensten TV-Manager und Medienberater in Österreich.
Der Jurist und ehemalige Experte zweier für Medien zuständiger Regierungsmitglieder gilt spätestens seit Dienstantritt als Geschäftsführer von Kronehit als Personalreserve – in der Krone oder doch im ORF.
Eine Geschichte von ORF und Politik, erzählt entlang der ORF-Generaldirektor:innen und Generalintendanten. Von fünfmal Gerd Bacher über Otto Oberhammer und Thaddäus Podgorski über Gerhard Zeiler, Gerhard Weis, Monika Lindner und dreimal Alexander Wrabetz zu Roland Weißmann und Ingrid Thurnher. Die ORF-Generale sind Alleingeschäftsführer mit Personalhoheit über tausende Führungskräfte und Mitarbeiter:innen. Sie managen Österreichs weitaus größten, öffentlich finanzierten Medienkonzern.
Was seit 2000 in den Koalitionsabkommen und Regierungsprogrammen von Österreichs Regierungen über Medien stand. Im Wortlaut, zusammengefasst, was sie tatsächlich umsetzten – und was sie etwa in geheimen Sidelettern zu ihren Koalitionsabkommen schon vereinbart haben.
Ab 2024 müssen alle für den ORF einen ORF-Beitrag zahlen, unabhängig vom Empfang. Das sorgt für massiven Unmut, Beschwerden beim Verfassungsgerichtshof. Die FPÖ nutzt die Wut für ihre Kampagnen und verspricht die Abschaffung des Beitrags.
Mit der Gratiszeitung Heute und Heute.at schufen die Dichands mit Hilfe aus der SPÖ neben der marktbeherrschenden Kronen Zeitung gleich noch ein zweites, ebenfalls sehr starkes Medium. Nicht zuletzt zur Absicherung der Krone. Lange Zeit mit verheimlichten Eigentümern.
Der ORF ist Österreichs weitaus größter Medienkonzern, großteils finanziert aus verpflichtenden ORF-Beiträgen. Das Unternehmen dominiert Österreichs Medienmarkt in TV, Radio sowie – unter heimischen Playern – Online und im Streaming. Als öffentlich-rechtliches Unternehmen steht er unter öffentlicher Kontrolle. Er ist laut Verfassungsgesetz unabhängig, sein oberstes Entscheidungsgremium Stiftungsrat wird aber großteils (partei-)politisch besetzt.
Die Tageszeitung im Besitz der Gründerfamilie Dasch ist Landeshauptblatt in Salzburg und zählt zugleich zu den österreichischen Qualitätstageszeitungen mit überregionalem Anspruch.
Wo wirbt Österreich? Netto-Werbebuchungen bei klassischen Medien und internationalen Digitalriesen, monatlich aktualisiert für den diemedien.Werbeindex.
TV-Marktanteile im Jahresschnitt in Daten und Charts – beim Gesamtpublikum, bei der Werbezielgruppe unter 50 und beim jungen Publikum unter 30.
Wie viele Journalist:innen sind laut AMS ohne Job – und wie entwickelten sich die Daten in den vergangenen Jahren?
Ammar Javed ist Beteiligungsmanager im Hintergrund bei Raiffeisen, insbesondere für den Medienbereich.
Der Überblick der 20 größten Medienhäuser von ORF über Mediaprint, Styria und ProSiebensat1Puls4 bis APA, Standard und Heute mit Übersichtschart. Wem gehört was, wer ist mit wem verbunden, wie groß sind diese Medienunternehmen.
Krone-Herausgeber und Gesellschafter Christoph Dichand übernimmt 2025 Österreichs einflussreichstes privates Medium mit seinem Bruder Michael ganz von den deutschen Mitgesellschaftern.
Johanna Dichand ist eine der drei Erb:innen der Kronen Zeitung. Als sich ihre Brüder Michael und Christoph 2025 anschicken, Österreichs größte Zeitung zu übernehmen, zieht sie nicht mit.
Erbitterte Feindschaft ihrer Gesellschafter – und jener, die das werden wollten – prägt die Geschichte der Kronen Zeitung seit ihrer Wiedergründung 1959. Ein historischer Überblick der Kampfhandlungen – bis zum nächsten Konflikt, diesmal unter den Geschwistern Dichand.
Die Kronen Zeitung ist Österreichs reichweitenstärkstes, politisch einflussreichstes und gefürchtetstes Medium in privater Hand. Gedruckt noch immer größte Tageszeitung, online einer der großen Player. Wirtschaftlich vereint mit dem Kurier im größten Verlagskonzern des Landes, der Mediaprint. Und über Jahrzehnte geprägt vom erbitterten Streit der Gesellschafter.
Die Styria, einer der größten österreichischen Medienkonzerne ist katholisch geprägt: Die Grazer Styria Media Group dominiert mit der "Kleinen Zeitung" den Süden Österreichs. Sie ist mit der "Presse" ein gewichtiger Player im Qualitätsmedienmarkt. Sie ist mit Willhaben.at maßgeblich am größten Marktplatzportal beteiligt. Sie dominiert den Zeitungsmarkt in Kroatien und macht Geschäft auch in Slowenien.
Die deutsche Journalistin und Autorin leitet das Medienprojekt Jetzt zum Start als Chefredakteurin.
Angelika Simma-Wallinger wird 2027 Audience-Direktorin des ORF, Österreichs größtem Medienunternehmen.
Kommunikationsunternehmer Gregor Schütze wurde 2025, ein Jahr vor der Generalswahl, Fraktionssprecher ÖVP-naher Stiftungsräte im ORF und stellvertretender Vorsitzender. Im August 2026 legt er sein Mandat nach der Bestellung des Direktoriums zurück.
Gerhard Valeskini war Geschäftsführer der Kronen Zeitung und des Zeitungsriesen Mediaprint, die beide mit der Krone-Komplettübernahme durch Familie Dichand 2025 neu aufgestellt werden.
Die Dichands sind Österreichs mächtigste Medienfamilie. Sie kontrollieren mit der "Krone" die größte Zeitung im kleinen Land, auf die Politik und Gesellschaft besonders achten. Und eine der Dichands ist auch beteiligt einer weiteren großen Zeitung im Land, der Gratiszeitung "Heute". Eine Familienaufstellung.
Michael Krön wird 2027 Programmdirektor des ORF, Mitglied der zweiten Führungsebene von Österreichs größtem Medienunternehmen.
Maria Scholl war ab Oktober 2023 die erste Chefredakteurin der Nachrichtenagentur APA. Ab Juni 2026 ist sie die erste Geschäftsführerin der Nachrichtenagentur.
Österreichs marktbeherrschende Nachrichtenagentur und zentrale Drehscheibe für aktuelle Informationen im Besitz österreichischer Medien. Eine von wenigen staatsunabhängigen Nachrichtenagenturen weltweit.
Alexander Hofer wollte schon 2021 Programmdirektor werden und galt als möglicher Generalskandidat. 2026 wird die nächste ORF-Führung bestellt. Aber Hofer bewirbt sich dann doch einzig um Verlängerung beim ORF Niederösterreich.
Die wichtigsten Ereignisse in Österreichs Medienbranche mit Ausblick. Und die wichtigsten Entwicklungen in der Tech-Branche mit teils massiven Auswirkungen auf die Medien. Als Chronologie und in Timelines.
20 Millionen Euro erhalten Zeitungen, Zeitschriften, Onlinetextmedien in Österreich aus der sogenannten Qualitätsjournalismusförderung. Die höchsten Förderungen gehen an Kronen Zeitung und Bezirksblätter-Gruppe.
7,1 Millionen Euro bekommen Tages- und Wochenzeitungen in Österreich aus der Presseförderung. Die höchsten Förderungen gehen an Presse, Standard und Neue Vorarlberger Tageszeitung.
25 Millionen Euro pro Jahr erhalten Österreichs kommerzielle Privatsender, die nicht kommerziellen weitere 6,25 Millionen. Wie viel welche Sender und Mediengruppen bekommen, findest du in diesem Beitrag.
Der frühere McKinsey-Berater kommt 2026 als Berater und Aufsichtsrat an Bord der Kronen Zeitung und wird Mitte des Jahres Geschäftsführer, oder besser: CEO.
Maria Windhager ist Österreichs bekannteste und wichtigste Medienrechtsanwältin.
Der rechtspopulistische Boulevardjournalist Richard Schmitt war schon Chefredakteur bei Krone.at, Heute, Oe24.at und Exxpress und gründete seither passende Portale für Investoren.
Michael Tillian ist Geschäftsführer des Zeitungsriesen Mediaprint und der Kronen Zeitung. Er könnte auch nach dem Ausstieg der Funke-Gruppe, die ihn dort platziert hat, eine tragende Rolle im Konzern von Krone und Kurier spielen.
Werbung war wichtigste und ist noch zentrale Geldquelle für Medien und Journalismus. Daten und Charts: Werbung in Österreich, weltgrößte Werbeumsätze, größte Werbebucher in Österreich, Werbung öffentlicher Stellen in Österreich.
Die Lage des Journalismus und der Medien in Daten: Vertrauensverlust, Newsvermeidung, Bezahlbereitschaft, Werbeschwund, Wut, Desinformation und Propaganda, insbesondere aus dem "Digital News Report".
Christian Nusser war schon Chefredakteur von Heute und Co-Chefredakteur von Österreich. Er gründete für Heute die Zweitplattform Newsflix und schreibt einen sehr pointierten Sonntags-Newsletter namens "Kopfnüsse". Mit Juli 2026 Mitglied der Krone-Chefredaktion.
Große Sportrechte in Österreich im Überblick: Wer hat die ÖSV-Rechte, Fußball von Bundesliga bis Euro und WM, Formel 1, Moto GP und andere Bewerbe? Stand Mai 2026.
Rainer Nowak ist einer der bekanntesten Journalisten in Österreich. Mit 1. Juli 2025 kehrt er als Geschäftsführer zur Presse zurück, wo er 2022 nach Bekanntwerden von Chats aus allen Funktionen zurückgetreten war.
Wohin gehen die Medienförderungen? Alle Förderungen erklärt. Österreich hat – im internationalen Vergleich – viele Medienförderungen: ORF-Beitrag für den öffentlich-rechtlichen Medienriesen, und für private Medien Privatrundfunkförderung, Journalismusförderung, Digitaltransformationsförderung, Presseförderung, Publizistikförderung und für Produktionen Fernsehfonds und Fisa+. Und Österreichs öffentliche Stellen setzen Werbeschaltungen als informelle Medienförderungen ein, in international herausragenden Dimensionen.
Markus Breitenecker hat für den deutschen Mutterkonzern ProSiebenSat1 und mit viel Eigensinn Österreichs größte Privatfernsehgruppe ProSiebenSat1Puls4 aufgebaut, zugekauft und geführt. 2024/2025 war der österreichische Mister Privatfernsehen Chief Operating Officer (COO) im Vorstand des Mutterkonzerns, zuständig für Streaming und Entertainment. 2026 bewirbt er sich um den ORF-Generalsjob.
Pius Strobl ist bis 2026 bestbezahlter ORF-Manager. Er hat die Grünen mitbegründet, pendelte sein Leben lang zwischen Politik, Geschäft (mit Medien, PR und Immobilien) und dem ORF. Hat ORF-Generale und -Direktoren gemacht und gestürzt.
Der Gründer und CEO der C-Quadrat Investment Group und Geschäftspartner von Sebastian Kurz investiert in Medien und Plattformen wie Exxpress und das Projekt des Wirtschaftssenders CNBC für Deutschland, Österreich und die Schweiz, das 2027 starten soll.
Eva Schütz hat das rechtspopulistische Krawallportal Exxpress mit Richard Schmitt gegründet. Inzwischen gehört die Mehrheit am Exxpress dem Eigentümer des deutschen Pendants Nius von Julian Reichelt.
Das weit rechtskonservative österreichische Portal wurde vom Radikalboulevardisten Richard Schmitt gestartet. Es gehört Eva Schütz, früher im Kabinett des ÖVP-geführten Finanzministeriums, und inzwischen mehrheitlich dem deutschen Krawallportal Nius.
Michael Grabner ist Gesellschafter der Mutterholding der deutschen Handelsblatt-Gruppe und langjähriges Mitglied im Gesellschafterausschuss der Mediaprint. Er hat schon einige große Medien in Österreich und Deutschland geführt.
Wer die Medien macht in Österreich. Warum es ist, wie es ist – von ORF bis Kleine Zeitung, von Krone und Heute bis Fellner, von Standard bis Woman und Bezirksblätter. Ein rascher Rundflug über Österreichs Medien.
Wer sieht fern, wer streamt – und wie lange? Die Bewegtbildstudie, eine jährliche Umfrage, liefert Nutzungsdaten über TV und Streaming. Beim jungen Publikum hat Streaming TV längst abgehängt.
Österreichs Medienbranche steht zum großen Teil in Familienbesitz. Hier sind die Namen, von denen man gehört haben sollte. Und Links zu ausführlicheren Beiträgen über sie.
Die zielstrebige, machtbewusste und kunstsinnige Betriebswirtin ist über viele Jahre Herausgeberin und über Stiftungen beteiligt an der Mediengruppe um die Gratiszeitung Heute. Ganz im Sinne ihres Schwiegervaters, des Krone-Gründers Hans Dichand.
Diese Wissenschafter:innen prägen wesentlich - etwa mit Studien und Wortmeldungen - den Diskurs über Österreichs Medienentwicklung, Medienwirtschaft, Medienrecht und Medienpolitik. Ein erster Listen-Anlauf, mehr folgt. Hinweise und Anregungen willkommen!
Gerhard Zeiler ist Österreichs internationalster und erfolgreichster Medienmanager. Er ist President USA bei Discovery Global.
Dem Rücktritt von Roland Weißmann als ORF-Generaldirektor und seiner Kündigung folgten millionenschwere Forderungen an den ORF, Klagen, Gegenklagen, Sachverhaltsdarstellungen an die Staatsanwaltschaft samt Ermittlungen und Neuauflagen der Debatten um frühere Compliancefälle im ORF. Und die Aussicht auf neue Regelwerke und ein neues Bewusstsein im größten Medienkonzern des Landes.
Roland Weißmann war von 2022 bis zu seinem Rücktritt im März 2026 Generaldirektor und damit Alleingeschäftsführer des ORF. Und das ist Österreichs weitaus größter, reichweitenstärkster Medienkonzern. Großteils öffentlich finanziert, ab 2024 über einen ORF-Beitrag von allen.
Wutbürgers Stimme im Programm und bis September 2025 an der Senderspitze von Servus TV. Österreichischer Privatfernsehpionier.
Was versteht man eigentlich unter Medienfreiheit, Pressefreiheit, Meinungsfreiheit und Informationsfreiheit? Welche Gesetze garantieren sie? Und wo stand Österreich schon in der Weltrangliste von Reporter ohne Grenzen über die Lage Pressefreiheit seit 2002?
Die Österreichische Auflagenkontrolle (ÖAK) sammelt und prüft Verlagsangaben über verkaufte, abonnierte und verbreitete Auflagen und digitale Bezahlangebote.
Braucht es überhaupt noch Journalismus und journalistische Medien – und wenn ja, welchen und wofür? Was für mich spannend oder wichtig ist, wird mir doch ohnehin jemand in die Gruppe posten oder in meine Timeline spülen, oder? Und was ist Journalismus eigentlich?
Der Österreichische Presserat beurteilt Berichterstattung von verlegerischen Textmedien nach medienethischen Maßstäben des Ehrenkodex der österreichischen Presse.
Michael Dichand übernimmt 2025 mit seinem jüngeren Bruder Christoph Österreichs mächtigstes Zeitungshaus. Im April 2026 stirbt er überraschend.
Die IP Österreich, ab Mitte 2025 RTL AdAlliance, ist nach ProSiebenSat1Puls4 größter privater TV-Werbevermarkter in Österreich. Hauptgeschäft: Werbefenster in RTL-Programmen. Sie gehört ab Oktober 2024 zur Gänze RTL Deutschland.
Andy Kaltenbrunner ist Politik- und Medienwissenschafter und entwirft 2026 für das österreichische Medienministerium ein Gesamtkonzept für eine systematische, neue Medienförderung.
384 Millionen Euro gaben öffentliche Stellen 2025 in Österreich für Werbebuchungen aus – Ministerien, Länder, Gemeinden, öffentliche Firmen und Organisationen. Einige verstehen diese Buchungen als informelle Medienförderungen, und so wirken sie auch. Ermittlungen wegen des Verdachts der Inseratenkorruption kosteten schon einen österreichischen Bundeskanzler den Job.
Österreichs reichweitenstärkste Tageszeitungen – alle Daten in der Überblicksgrafik: Nationale Printreichweiten und Print-Online-Reichweiten laut aktueller Media-Analyse bundesweit.
Österreichs nationaler Magazinmarkt in Nutzungsdaten für Falter, Profil, News, Trend, Woman, Servus in Stadt und Land, Red Bulletin und Co
Daniela Kraus ist Generalsekretärin des Presseclubs Concordia.
Rechtsanwälte, die sich in Österreich mit Medienrecht und Medien beschäftigen. Ein Überblick ohne Gewähr für Vollständigkeit – Hinweise stets willkommen.
Die Media-Analyse, kurz MA, ist Österreichs große Reichweitenstudie über die Nutzung von Zeitungen und Magazinen. 2026 wird einiges anders.
Der ORF muss alljährlich seine Spitzenverdiener namentlich veröffentlichen – 2025 waren das etwa Baumanager Pius Strobl, Exgeneral Roland Weißmann, Werbevermarkter Oliver Böhm, Exsportchef Hannes Aigelsreiter und die beiden Direktoren von ORF 3, Peter Schöber und Kathrin Zierhut-Kunz.
Der langjährige Privatradiomacher startet im November 2025 sein bisher größtes Projekt: das digitale Mitgliedermedium Jetzt mit Audiofokus. Vorbild: Zetland aus Dänemark.