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Kronen Zeitung – Österreichs mächtiger Boulevardriese

Die Kronen Zeitung ist Österreichs reichweitenstärkstes, politisch einflussreichstes und gefürchtetstes Medium in privater Hand. Gedruckt noch immer größte Tageszeitung, online einer der großen Player. Wirtschaftlich vereint mit dem Kurier im größten Verlagskonzern des Landes, der Mediaprint. Und über Jahrzehnte geprägt vom erbitterten Streit der Gesellschafter.
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Autor:in
Harald Fidler
Zuletzt aktualisiert
July 1, 2024

Warum ist das wichtig?

  • Die Kronen Zeitung ist größte, reichweitenstärkste Zeitung Österreichs, inzwischen auch online einer der größten Player.
  • Fast die Hälfte der Menschen in Österreich lasen laut Media-Analyse noch 2005 die Kronen Zeitung, das machte sie zeitweise zur relativ reichweitenstärksten Zeitung der Welt, gemessen an der Einwohnerzahl von Ländern.
  • Inzwischen greift noch gut ein Fünftel zur gedruckten Krone, gut 28 Prozent nutzen sie gedruckt und/oder online täglich. In Print so groß wie die nächsten drei der größten Tageszeitungen, Print/Online größer als die nächsten zwei Titel.
  • Die Kronen Zeitung trieb Österreichs Regierungspolitik mit ihren Kampagnen gegen Politiker:innen, Themen und Projekte über Jahrzehnte vor sich her. Noch immer fürchten Österreichs Regierende den gekonnt Wut schürenden Boulevardriesen. Man versucht die Krone (und andere Boulevardmedien) mit Informationen und öffentlichem Werbegeld freundlich zu stimmen.
  • Strategisch geschickt sicherte Krone-Gründer Hans Dichand seine Kaufzeitung in den 2000ern mit der Gratiszeitung Heute ab. Gegründet vom bisherigen Pressesprecher eines befreundeten SPÖ-Politikers. Und, über Jahre verschleiert, im Mehrheitsbesitz von Dichands Schwiegertochter Eva.
  • Krone und Heute sind national beziehungsweise im Hauptstadtmarkt Wien die größten Titel.
  • Mit dem Kurier besitzt die Krone die Mediaprint, Österreichs größte, marktbeherrschende Zeitungsdruckerei und den größten Zeitungsvertrieb des Landes.

2024, möglicher Wendepunkt im ewigen Krone-Streit

Vorweg Aktuelles: 2024 könnte ein Wendepunkt im jahrzehntelangen, die Krone lähmenden, erbitterten Streit ihrer Gesellschafter werden und die Besitzverhältnisse an dem Boulevardriesen neu regeln. (Stand: Juni 2024)

Warum der Streit?

Die Krone gehört je zur Hälfte der Gründerfamilie Dichand und der deutschen Funke-Gruppe.

Funke wollte sich 1987 unbedingt an der Krone und ihren gewaltigen Gewinnen beteiligen, für die sich mehrere Konzerne interessierten. Die Funke-Gruppe bekam den Zuschlag, weil sie Hans Dichand und seiner Familie garantierte Gewinne einräumte, unabhängig vom Geschäftsgang, sowie andere Vorrechte etwa in der Redaktion.

Als die Gewinne der Krone mit dem Branchentrend zurückgingen, mussten die Funkes mehrfach die garantierten Gewinne selbst überweisen.

Mehrfache Kündigungen der Vereinbarungen durch die Funke-Gruppe blieben – Stand Juni 2024 – bisher erfolglos, dafür zuständige Schweizer Schiedsgerichte lehnten sie ab. Und sie verpflichteten die Funkes, Gewinngarantien tatsächlich zu überweisen. Einige Verfahren über Gewinnausschüttungen ab 2019/20 sind anhängig.

Welcher Wendepunkt?

  • Verkaufsverhandlungen nach Signa-Pleite. Die Funke-Gruppe wollte ihre Anteile an Krone und Kurier an Immobilienunternehmer René Benko verkaufen, der sich 2019 an der Funke-Holding für die Österreich-Anteile beteiligte, mit Option auf die gesamten Anteile an Krone und Kurier. Anfang 2024 aber ging Benkos Signa Holding in Konkurs. Das ist der Anlass für neue Verhandlungen über die Anteile mit Dichands (Krone) und Raiffeisen, dem Hauptgesellschafter des Kurier. Raiffeisen will die Anteile am Kurier übernehmen, die Dichands jene an der Krone, oder zumindest auf eine eine Mehrheit aufstocken, wenn sich die Preisvorstellungen für alles zu stark unterscheiden. Eine Beteiligung von Raiffeisen an der Krone, womöglich auch eine in die Gegenrichtung, wird zumindest überlegt.
  • Gewinngarantie halbiert. Im Juni 2024 stirbt Hans Dichands Witwe Helga. Zu ihren Lebzeiten sahen die Rahmenvereinbarungen mit der Funke-Gruppe noch eine Gewinngarantie von rund zehn Millionen Euro pro Jahr vor. Die nächste Generation ihrer Kinder bekommt nur noch die halbe Gewinngarantie. Auch das dürfte in den Verhandlungen Dichand/Funke eine Rolle spielen; für die Funkes wird es nun günstiger. Parallel läuft im Frühjahr 2024 ein weiteres Schiedsgericht, ob die Funkes diesmal die Rahmenvereinbarungen kündigen durften (ein weiterer Anlauf).
  • Mediaprint zurückstutzen, verlegerische Entscheidungen bei Krone und Kurier. Nach dem Muster der Funke-Gruppe in Deutschland vereinten Krone und Kurier 1988 ihre Druckereien, Vertriebsorganisationen, Anzeigengeschäft und Aministration in einem gemeinsamen Verlagskonzern Mediaprint. Hier traf nun ein Gesellschafterausschuss von Funke, Raiffeisen und Dichands gemeinsam verlegerische Fragen für Krone und Kurier, die aber meist recht unterschiedliche Interessen hatten. Die Zeitungen bekamen von der Tochter ein Taschengeld, um ihre Redaktionen zu finanzieren. Nun soll die Mediaprint zur Servicetochter für Druck und Vertrieb zurückgestutzt werden, die beiden Zeitungen ihr Anzeigengeschäft und verlegerische Entscheidungen selbst managen.

Wem gehört die Krone?

Die Kronen Zeitung gehört, Stand Mitte 2024, zu je 50 Prozent der deutschen Funke-Mediengruppe in Familienbesitz und der Gründerfamilie von Hans Dichands.

Die Dichands hielten bis zum Tod von Mutter Helga im Juni 2024 je 12,5 Prozent an der Krone, sie und ihre Kinder Michael, Johanna und Christoph traten als Gesellschaftergruppe gebündelt auf. Wie Helga Dichand ihre 12,5 Prozent vererbt ist bisher unklar.

Wie groß ist die Krone - und warum ist sie so groß?

Die aktuellen Onlinereichweiten der Krone laut Österreichischer Webanalyse.

Die aktuellen Reichweiten der Krone national und in Wien.

Die historischen Reichweitentrends der Krone seit 1965.

Warum ist die Krone so groß? Die beide Gründer und späteren Hälfteeigentümer der Kronen Zeitung, Journalist und Herausgeber Hans Dichand sowie Verleger Kurt Falk, pushten das österreichische Boulevardblatt gemeinsam mit Geschick und überschaubaren Skrupeln in international beispiellose Höhen. Einige historische Erfolgsfaktoren im Überblick:

  • Kampagnen und Brachialkolumnisten mit großem Gespür für die nicht immer schönen Seiten der österreichischen Seele, über viele Jahrzehnte gegen das Fremde, Andere und die da oben und mit viel Verständnis für sehr weit rechtes Ressentiment.
  • Üppige Leserbriefseiten als Bestätigung für Publikum und Redaktion und Element der Stimmungsmache.
  • Gegen- und Zusammenspiel mit Politik und Parteien, häufig SPÖ und inhaltlich FPÖ, aber ab 2017 auch gerne ÖVP. Im thematischen und emotionalen Zusammenspiel mit FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache auf Facebook und Co gedieh krone.at.
  • Die Politik hilft wirtschaftlich auch mit wesentlichen Werbebuchungen, auch Sozialgesetze, etwa für Zeitungsverkäufer, wurden schon nach den Wünschen der Krone gestaltet.
  • Bedacht auf ausreichend positive, emotionale Beiträge im redaktionellen Teil für Stimmung und Gemüt.
  • Kleinformat, zeitweise alleine im Markt (Konkurrenten ausgetrickst).
  • Sonntags-Selbstbedienungsvertrieb, anfangs als einzige Zeitung im Markt.
  • Regionalausgaben mit eigener Redaktion und Identität, teils eigener regionaler Blattlinie.
  • Überregional früh Hauszustellung von Abos.
  • Marketing: Abogeschenke, Abobeigaben, Gewinnspiele.
  • Konkurrenten austricksen (bei Formatumstellungen), übernehmen, einstellen (Express), durch Umarmung redimensionieren (Kurier), Markt besetzen (Gratiszeitung Heute vor Start von Österrreich).

Die Wirtschaft

Die Krone hat trotz laufender Rückgänge mit mehr als 477.000 (großteils voll bezahlten) Abos und einem Abopreis von rund 434 Euro ein recht solides wirtschaftliches Fundament. Eine einfache Multiplikation ergibt mehr als 200 Millionen Euro.

Im Krone-Kurier-Verlag Mediaprint überwiegen die Vertriebseinnahmen schon länger das Werbegeschäft. 2022/2023 kamen rund 229 Millionen Euro aus dem Zeitungsvertrieb, 132 Millionen aus Werbung.

Die Mediaprint machte im Geschäftsjahr 2022/23 bei einem Umsatz von 397 Millionen Euro laut Konzernabschluss einen Verlust von 23,7 Millionen Euro.

  • Kleine, aber wirtschaftlich wesentliche Beteiligungen: Das größte Privatradio Kronehit (gehört 50:50 Krone und Kurier) und die RTL-Vermarktungsgesellschaft IP Österreich (gehört 50:50 RTL und Krone).

Jobkürzungen 2023/2024

Die Kronen Zeitung verhandelt im Frühjahr 2024 über die Kürzung von rund 40 Jobs in der Redaktion (bis dahin rund 300) mit einem Sozialplan.

Der Kurier kürzte in zwei Wellen 2023 und 2024 20 und dann rund 40 Jobs in der Redaktion.

Deutliche Personalkürzungen gab es 2023 etwa auch bei der Kleinen Zeitung und beim Standard.

Das Personal

Christoph Dichand ist Herausgeber, Chefredakteur, Sprecher für die Familienanteile, die er mit seinen Geschwistern Michael und Johanna besitzt.

Christian Planegger sitzt als Vertrauter und Berater Christoph Dichands im Gesellschafterausschuss der Mediaprint.

Julia Becker ist Verlegerin und mit ihrer Familie Eigentümerin der Funke-Gruppe.

Michael Tillian ist Geschäftsführer der Mediaprint und der Kronen Zeitung, nominiert von der Funke-Gruppe.

Philipp König ist Geschäftsführer von Kronehit und könnte im Konzern noch mehr Aufgaben bekommen.

Klaus Herrmann ist geschäftsführender Chefredakteur und zugleich Chef der Steirer-Krone.

Rainer Nowak ist Ressortleiter Politik/Wirtschaft, "Superressortleiter" genannt.

Christoph Budin ist Ressortleiter Chronik/Gericht, auch ein "Superressort".

Claus Pandí war Politikchef, bevor er Krone-Chefredakteur für Salzburg wurde.

Die Geschichte

In Arbeit: Mein Überblick über die ziemlich wilde Geschichte der Krone und ihrer vielen und erbitterten Gesellschafterstreits braucht noch ein bisschen.

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Kronen Zeitung – Österreichs mächtiger Boulevardriese
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July 1, 2024
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16.4.2024
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heute
11.6.1945
Oberösterreichische Nachrichten
US-Truppen, ab 8.Oktober 1945 Dreiparteienzeitung, dann Alfred Maleta / ÖVP, heute Wimmer Holding – in den OÖN ging die Tages-Post (1953 bis 1954) auf)
11.6.1945
11.6.1945
heute
7.6.1945
Salzburger Nachrichten
US-Truppen, ab 23. Oktober 1945 Eigentümer Canaval / Dasch, ab 1. März 1989 zusätzlich Österreich-Ausgabe
7.6.1945
7.6.1945
heute
10.5.1945
Grazer Volkszeitung / Grazer antifaschistische Zeitung / Neue Steirische Zeitung
Dreiparteienzeitung, ab 25. Juli 1945 britische Truppen
10.5.1945
30.12.1945
10.5.1945
heute
16.5.1945
Kärntner Nachrichten
Britische alliierte Truppen
16.5.1945
31.12.1945
16.5.1945
heute
10.5.1945
Obersteirisches Tagblatt
Obersteirische Freiheitskämpfer
10.5.1945
29.7.1945
10.5.1945
heute
8.5.1945
Welser Zeitung
Pressverein Wels
8.5.1945
9.5.1945
8.5.1945
heute
23.4.1945
Neues Österreich
ÖVP/SPÖ/KPÖ, ab 1963 Fred Ungart/ÖVP
23.4.1945
28.1.1967
23.4.1945
heute
15.4.1945
Österreichische Zeitung
Sowjetischer Informationsdienst
15.4.1945
31.7.1955
15.4.1945
heute
26.10.2019
Fellners starten Radio Austria als zweiten bundesweiten Kanal
Am 26. Oktober 2019 kann ein zweiter bundesweiter Radiosender auf UKW on air gehen: Die Fellners haben im zweiten Anlauf erfolgreich Lizenzen eingesammelt, auch von Lounge FM, und gegen eine bundesweite Lizenz getauscht. 2023 soll der Sender verkauft werden, um einen Schuldenschnitt mit kreditgebenden Banken zu bedienen. 2024 bleibt er doch bei den Fellners und wird mit 1. Mai auf "Oe24" umgetauft.
26.10.2019
26.10.2019
heute
30.4.2020
Krone.TV startet über Kabel, TV und terrestrisch
Mit Ende April 2020 starten die Videoaktivitäten der Kronen Zeitung als TV-Programm über Kabel, Satellit und terrestrisch digital in Wien und Graz. TV-Programme werden von der RTR mit Privatrundfunkförderung unterstützt. Davon profitieren Mitbewerber wie Oe24 TV zu dem Zeitpunkt schon seit Jahren.
30.4.2020
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heute
18.8.2017
ProSiebenSat1Puls4 startet Streamingplattform "Zappn", ab 2023 Joyn Österreich
Die Privatsendergruppe verspricht Fernsehen ohne GIS-Gebühr (damalige Rundfunkgebühr für den ORF) mit ihrer App "Zappn", die lineares Fernsehen aufs Mobiltelefon bringt. Ab Juni 2019 sind dort auch die ORF-Kanäle verfügbar. Ab 4. Mai 2023 heißt die Plattform nach einem großen Neustart "Joyn Österreich" nach jener des deutschen Mutterkonzerns ProSiebenSat1 und bringt auch eigene Streamingproduktionen. Gegen Registrierung kostenlos, werbefinanziert.
18.8.2017
18.8.2017
heute
1.4.2024
ProSiebenSat1Puls4-Mastermind Breitenecker wechselt in ProSiebenSat1-Vorstand nach München
Markus Breitenecker, Gründer und über zweieinhalb Jahrzehnte Mastermind des größten österreichischen Privatfernsehkonzerns ProSiebenSat1Puls4, wechselt mit 1. April 2024 in den Vorstand des Mutterkonzerns ProSiebenSat1 nach München. Neben Vorstandsvorsitzendem Bert Habets ist er als Chief Operating Officer für Entertainment, Streaming und die Töchter in Österreich und der Schweiz zuständig.
1.4.2024
1.4.2024
heute
1.9.2019
ProSiebenSat1Puls4 startet Newskanal Puls 24
Österreichs größter privater TV-Konzern legt seine Information zusammen und lässt sie einen neuen Newskanal Puls 24 bespielen.
1.9.2019
1.9.2019
heute
2.8.2017
Kurier übernimmt Schau-TV
Der Kurier gibt im Sommer 2017 die Komplettübernahme des ostösterreichischen Regionalsenders Schau TV bekannt, er gehörte bisher den Eigentümern des Gemeinde-Wien-nahen Bohmann-Verlags. Das Kurier-Management wird daran bald lernen, wie aufwändig und kostspielig Fernsehen ist. Ab Februar 2023 heißt Schau TV "Kurier TV".
2.8.2017
2.8.2017
heute
9.3.2017
ProSiebenSat1Puls4 kauft ATV und ATV 2
Mit Auflagen für die ersten fünf Jahre erlauben die Kartellbehörden im März 2017 dem privaten Marktführer ProSiebenSat1Puls4 den ATV-Kauf. Die Bedingungen: Fortbestand des Senders und seines Programmplatzes, Mindestbudgets für Programm und Redaktionen, österreichische Inhalte und Nachrichten, Regelungen für Werbebuchungen. Die Kronen Zeitung hatte sich auch für ATV interessiert.
9.3.2017
9.3.2017
heute
26.9.2016
Fellner-Mediengruppe startet TV-Kanal Oe24
Die Mediengruppe Österreich der Familie Fellner um die gleichnamige Tageszeitung beginnt einen eigenen, vor allem mit Gesprächsformaten gefüllten Fernsehkanal, Oe24TV über Kabel, Sat und Web. Oe24 TV wird in den nächsten Jahren höchstgeförderter Sender des Landes werden.
26.9.2016
26.9.2016
heute
7.9.2015
R9: Regionalsender mit gemeinsamem Satellitenkanal
Der Regionalsender-Vermarktungsverbund R9 startet einen gemeinsamen Satkanal. Schon seit Mai 2014 strahlen die größten Regional-TVs ein gemeinsames Magazin namens "Österrreich-Blick" aus, moderiert von Eva Pölzl, später Alfons Haider. Ende 2022 wird bei R9 die Gamma-Film-Holding des Produktionsriesen von Jan Mojto mit 35 Prozent einsteigen.
7.9.2015
7.9.2015
heute
17.9.2014
Netflix startet offiziell in Österreich
Netflix-Boss Reed Hastings kommt persönlich nach Berlin, Wien (am 17. September ins Motto am Fluss) und Zürich, um sein Streamingangebot in diesen drei Märkten offiziell zu starten.
17.9.2014
17.9.2014
heute
29.3.2012
ProSiebenSat1Puls4 kauft Austria 9
ProSiebenSat1Puls4 kauft Josef Andorfer und Conrad Heberling ihren nationalen Privatsender Austria 9 ab, an dem zwischendurch der deutsche Burda-Verlag beteiligt war. Es geht um Kabel-Plätze - für das nächste Fensterprogramm Sixx Austria. Das geht am 3. Juli 2012 on air.
29.3.2012
29.3.2012
heute
1.10.2009
Red-Bull-Boss Mateschitz startet sein Servus TV
Kurz vor 18 Uhr am letzten Septembertag 2009 wird aus dem Regionalsender Salzburg TV Servus TV, eine Art öffentlich-rechtliches Privatfernsehen nach Geschmack und Vorstellungen von Dietrich Mateschitz. Der Red-Bull-Boss will damit Fernsehen lernen – für sein Megaprojekt Red Bull Global TV. Die Idee eines Global TV wird er 2016 als nicht mehr zeitgemäß im Streamingzeitalter aufgeben.
1.10.2009
1.10.2009
heute
28.1.2008
ProSiebenSat1 startet Puls TV neu als nationales Vollprogramm
Neustart bei Freunden: Markus Breitenecker und ProSiebenSat1 Österreich waren ohnehin schon vor Start Auftraggeber von Puls TV. Nach der Übernahme 2007 startet Breitenecker Puls 4 neu mit einigen internen Anlaufschwierigkeiten von Arbeitsbedingungen und Betriebsrat bis zu nicht so rund laufenden Programmprojekten.
28.1.2008
28.1.2008
heute
14.1.2008
Herbert Kloiber übernimmt ATV ganz
Herbert Kloiber und seine Tele München Gruppe schließen die Übernahme praktisch aller Anteile an ATV ab. Gründungsgesellschafter und Langzeitfinancier Bawag tritt 43 Prozent ab. Kloiber hält nun - für Freunde der strengen Rechnung - exakt 99,67 Prozent an ATV.
14.1.2008
14.1.2008
heute
12.12.2007
Austria 9 startet: Nationaler Oldie-Kanal über Kabel und Sat
Der ehemalige ORF-Quotenmann und Ex-RTL-2-Chef Josef Andorfer, sein Getreuer Conrad Heberling und zeitweise etwa der deutsche Medienkonzern Burda versuchen sich an einem nationalen Privatsender aus der Konserve: viele alte Filme und Serien, bisschen Regionales, vielerlei Anruf-TV. Die mühsam eingesammelten Kabel-Plätze kauft 2012 ProSiebenSat1Puls4 für Sixx Austria.
12.12.2007
12.12.2007
heute
26.10.2006
ORF forciert Digitalfernsehen über Antenne – und so seinen Quoteneinbruch
Der ORF startet am Nationalfeiertag 2006 Digitalfernsehen über Antenne, und dreht das analoge rasch ab. Die ORF-Sendertochter ORS mit Raiffeisen an Bord schaltet den analogen Empfang rasch - schon ab März 2007 - ab und treibt bisher analoge Antennen- und Satseher in Scharen zu digitalem Satempfang mit vielfach mehr Sendern. Das kostet den ORF Marktanteile.
26.10.2006
26.10.2006
heute
9.10.2006
Google übernimmt Youtube
Suchmaschinenriese Google gibt die Übernahme von Youtube bekannt – keine eineinhalb Jahre nach dem Youtube-Start für 1,65 Milliarden Dollar (in Aktien).
9.10.2006
9.10.2006
heute
6.12.2004
Österreichs erster und lange einziger bundesweiter Privatsender auf Ukw kann starten: Lizenz für Kronehit
Die Radio-Novelle von 2004 ermöglichte Sendern erstmals, eine bundesweite Radiolizenz zu beantragen – wenn sie genügend Lizenzen bestehender Sender einsammeln, um zumindest 60 Prozent der Bevölkerung zu erreichen. Kronehit schafft das als erstes und bisher einziges Privatradio, die Medienbehörde erteilt die Lizenz am 6. Dezember 2004. Ein zweiter – Radio Austria, später Oe24 genannt - der Fellners schafft das erst wieder 2019.
6.12.2004
6.12.2004
heute
23.4.2005
Erstes Video auf Youtube
Das erste Video erscheint auf Youtube – "Me at the zoo". Daraus wird rasch die weltgrößte Bewegtbildplattform und massive Werbekonkurrenz für Fernsehen. Seit Oktober 2006 im Besitz von Google.
23.4.2005
23.4.2005
heute
21.6.2004
Wiener Stadtsender Puls TV startet
Puls startet wegen Finanzierungsproblemen als letzter der ersten legalen Privatsender über Antenne – auf einer bisher von ORF Wien genutzten Frequenz. Die ORF-Regionalnachrichten "Wien heute" laufen zunächst als Fenster im Puls-Programm. Geschäftsführer (und Gesellschafter) für die ersten Monate: Helmut Brandstätter, zuvor n-tv. Geldgeberin: Marketingmitarbeiterin und Schöps-Erbin Sandra Grünberger. Am 4. Juli 2007 bestätigt ProSiebenSat.1 die Übernahme, Puls startet neu als Puls 4 österreichweit am 28. Jänner 2008 – holpernd.
21.6.2004
21.6.2004
heute
26.1.2004
ProSieben beginnt tägliche Österreich-Nachrichten (von Puls TV)
News-Programmfenster bei ProSieben: Noch bevor Gesellschafter Helmut Brandstätter Puls TV on air bringt, produziert er für ProSieben Austria Top News. Täglich 15 Minuten inklusive 2night.tv, Sonntags Talk.
26.1.2004
26.1.2004
heute
1.6.2003
ATV startet österreichweit über Antenne – als erster nationaler Privatsender
ATV startet (nach vielen Anläufen etwa via Satellit wieder einmal) neu, nun als erster bundesweiter Privatsender über Antenne - mit vielen technischen und anderen Schwierigkeiten, und als letzter erster eines Landes in ganz Europa.
1.6.2003
1.6.2003
heute
6.12.2002
Österreichs erstes legales Privatfernsehen startet: Salzburg TV, daraus wird später Servus TV
Salzburg TV startet als erstes legales österreichisches Fernsehen über Antenne (terrestrisch) – ein Projekt vor allem des ehemaligen ORF-Journalisten und Privatfernseh-Aktionisten Ferdinand Wegscheider. Daraus wird später Servus TV.
6.12.2002
6.12.2002
heute
1.8.2001
Privatfernsehgesetz erlaubt erstmals Privat-TV über Antenne
Das Privatfernsehgesetz der ÖVP-FPÖ-Regierung unter Kanzler Wolfgang Schüssel tritt am 1. August 2001 in Kraft. Österreich erlaubt als letztes Land Europas privates Fernsehen über Antenne, auch bundesweit. Parallel beschließen ÖVP und FPÖ ein neues ORF-Gesetz, mit dem sie ORF-General Gerhard Weis vorzeitig ablösen.
1.8.2001
1.8.2001
heute
1.4.2001
Österreich bekommt eine Medienbehörde
Die ÖVP-FPÖ-Regierung Wolfgang Schüssels setzt erstmals eine Medienbehörde ein, das Gesetz tritt im April 2001 in Kraft. Der Verfassungsgerichtshof hat die alte Lizenzbehörde und ihre Radiolizenzen wieder einmal gekippt. In der Behörde entscheidet ihr erster Leiter (Rundfunkrechtler Hans Peter Lehofer), mangels SPÖ-Zustimmung dem Kanzler weisungsgebunden.
1.4.2001
1.4.2001
heute
20.2.2001
ProSieben und Sat1 vermarkten auch in Österreich gemeinsam
In Deutschland haben ProSieben und Sat1 schon mit 15. November zusammengelegt, die Vermarktung in Österreich zieht laut Firmenbuch mit 20. Februar 2001 nach und wird vereint. Hier entsteht der größte Privatfernsehkonzern in Österreich.
20.2.2001
20.2.2001
heute
27.7.1999
TV-Unternehmer Kloiber und Kabelkonzern UPC übernehmen Mehrheit an ATV ein
Produzent und Rechtehändler Herbert Kloiber (Tele München Group) steigt zusammen mit dem Kabelriesen UPC beim Privatsender Wien 1 ein. Der Regionalsender soll zum österreichweiten ATV umgebaut werden. Nach damaligen Ankündigungen mit 10 Prozent Marktanteil und rasch wirtschaftlich tragfähig, was nicht gelingt. Aus beiden Zielen wird bis zum Verkauf 2017 an ProSiebensat1Puls4 nichts.
27.7.1999
27.7.1999
heute
30.6.1999
Der vierte große Deal des ORF mit den Verlegern – nun Medienmarktordnung genannt
VÖZ (in der Zeit gerade ohne Krone und Kurier) und ORF wünschen sich Privat-TV gemeinsam so: Bis eine Stunde täglich Regionalprogramm von Privaten (Verlegern) pro Bundesland in ORF 2. Der ORF erhalte die letzte nationale TV-Frequenzkette – für Digital-TV, er verzichtet auf regionale TV-Werbung, begrenzt Sonderwerbung, bietet Verlegern billige Tarife. Online-Werbung wollen ORF und Verleger gemeinsam vermarkten. Die ÖVP/FPÖ-Regierung ab 2000 pfeift auf diese Marktordnung – und löst auch gleich den ORF-Chef Gerhard Weis ab.
30.6.1999
30.6.1999
heute
1.4.1998
Regionale und lokale Privatradios können in ganz Österreich starten
Am 1. April 1998 können - nach jahrzehntelanger Blockade und von Höchstrichtern wegen wissentlichem Pfusch der Medienpolitik im Regionalradiogesetz aufgehobenem Gesetzespfusch Privatsender in ganz Österreich starten. Ihr Angriffsziel Ö3 ist nach dem Frühstart zweier Regionalsender – Antenne Steiermark und Radio Melody – nun optimal vorbereitet.
1.4.1998
1.4.1998
heute
14.3.1998
ProSieben startet Werbefenster in Österreich
Mit dem Werbefenster für ProSieben beginnt Markus Breitenecker, die dominierende private TV-Vermarktungs- und Programmgruppe aufzubauen, die einmal ProSiebenSat.1Puls4 heißen wird. Ab 26. Jänner 2004 mit Nachrichten (Austria Top News), ab 21. Juni 2004 mit der Mehrsender-Morgenshow Café Puls. Ab 2007 gehört auch Puls 4 ganz offiziell zur Gruppe.
14.3.1998
14.3.1998
heute
15.4.1997
ATV-Vorläufer Wien 1 startet im Wiener Kabelnetz
Im April 1997 starten die Gewerkschaftsbank Bawag und die Gewerkschaftsdruckerei Elbemühl zusammen mit Erste Bank und Generali Wien 1 im größten Kabelnetz des Landes.
15.4.1997
15.4.1997
heute
24.7.1996
Erstes Programmfenster: Sat.1 mit Ösi-Bundesliga, aber kaum eine Saison
Sat.1 startet das erste Programmfenster eines deutschen Privatsenders für Österreich, aber nur eine Saison: Ausschließlich Kabel-Publikum und österreichische Bundesliga live sind keine probate Kombination für tragfähige Quoten. Im Juni 1997 ist damit Schluss.
24.7.1996
24.7.1996
heute
1.4.1996
Erstes deutsches TV Werbefenster für Österreich von RTL
Helmut Thoma, der österreichische Geschäftsführer des deutschen Privatfernsehriesen RTL, startet das erste deutsche Werbefenster für Österreich mit deutschem Programm. Die Vermarkterin IP Austria gehört zu je 50 Prozent RTL Deutschland und der Kronen Zeitung. Werbefenster deutscher Kanäle dominieren bald Österreichs privaten TV-Werbemarkt. Und das Jahre, bevor österreichische Private bundesweit senden dürfen.
1.4.1996
1.4.1996
heute
3.5.1995
Verfassungsgericht blockiert Radiostart: Alle zehn Bescheide sistiert
Am 3. Mai 1995 blockiert der Verfassungsgerichtshof per Bescheid die ersten zehn Bundesland-Radiolizenzen (zwei in Wien, je eine in den übrigen Ländern). Ein Signal, dass er Teile des Regionalradiogesetzes aufheben wird, nach dem sie ihre Lizenzen bekommen haben. Zwei Lizenzinhaber finden allerdings ein Schlupfloch: Sie einigen sich in den nächsten Wochen mit den Beschwerdeführern gegen ihre Lizenz, dass diese ihre Beschwerden zurückziehen (etwa im Tausch für Beteiligungen an den Sendern) und können damit starten.
3.5.1995
3.5.1995
heute
22.9.1995
Österreichs erstes legales Privatradio startet – und hilft damit Ö3
Die Betreiber des Privatradioprojekts Antenne Steiermark einigten sich mit Beschwerdeführern gegen ihre Lizenz. Die Antenne Steiermark kann so als erster legaler Sender starten, obwohl der Verfassungsgerichtshof Teile des Regionalradiogesetzes aufgehoben hat und den Großteil der übrigen, schon lizenzierten Sender blockiert. Die Antenne Steiermark überholt, regional begrenzt, binnen Wochen Ö3. Der Frühstart machte dem ORF klar, dass seine Cashcow nicht ausreichend auf Konkurrenz vorbereitet ist.
22.9.1995
22.9.1995
heute
6.3.1995
Zeilers große Programmreform holt dem ORF Quoten zurück
Gerhard Zeilers Gesellenstück auf dem Weg zum RTL-Boss: Der ORF-Generalintendant bringt den öffentlich-rechtlichen Rundfunk mit vielen Erfolgselementen des deutschen Privatfernsehens auf Quotenkurs. Seither ist der ORF ein Best of des deutschsprachigen Fernsehens, vor allem ORF 1 mit US-Serien und -Blockbustern des deutschsprachigen Privatfernsehens. Die Quote steigt und mit ihr Diskussionsbedarf über allzu kommerzielles Funken.
6.3.1995
6.3.1995
heute
24.11.1993
Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte: ORF-Monopol verletzt Europäische Menschenrechtskonvention
Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte gibt fünf Beschwerdeführern gegen die Republik Österreich recht, darunter übrigens auch FPÖ-Chef Jörg Haider. Der EGMR entscheidet: Das Rundfunkmonopol verletzt Artikel 10 der Menschenrechtskonvention, das Recht auf freie Meinungsäußerung. Ein Gesetz für privates Radio ist da in Vorbereitung, TV ist eigentlich schon erlaubt, aber bisher ohne Werbung und nur in Standbildern.
24.11.1993
24.11.1993
heute
30.7.1993
Privat-TV erlaubt – aber nur Standbilder ohne Werbung
Österreich erlaubt mit einer Novelle der Rundfunkverordnung Privatfernsehen. Aber nur im Kabel, nur Standbilder und ohne Werbung. Die Verbote von Bewegtbild und Werbung wird der Verfassungsgerichtshof in den nächsten Jahren aufheben.
30.7.1993
30.7.1993
heute
16.6.1993
ORF verdoppelt TV-Werbezeit: Grundkonsens 3 mit Verlegern
Gerd Bacher ringt den Verlegern 42 statt 20 Minuten Werbung pro TV-Kanal und Tag ab – schrittweise gesteiert bis 42 Minuten ab 2001. Ab 2000 gibt es fast ein Drittel mehr ORF-Radiowerbezeit. Passende Gesetzesnovellen folgen prompt. Der ORF verzichtet auf regionale Werbung in TV und nationalen Radiokanälen, vor allem Ö3. Regionale Radiowerbung wird auf fünf Minuten pro Tag und Land limitiert. Dafür wird Verleger-Privatradio langsam konkreter.
16.6.1993
16.6.1993
heute
11.12.1987
ORF und Verleger ordnen wieder ihren Markt: Grundkonsens Nr. 2
ORF und VÖZ vereinbaren: Kein neuer TV-Kanal für ORF oder Private bis 1995. Der ORF bleibt bei 20 Minuten TV-Werbezeit pro Kanal. Privatradio soll es geben – aber nur für Zeitungen im Stammbundesland und, Ö3 schonend, keine nationalen Sender, keine gemeinsamen nationalen Werbeblöcke. So wird Privatradio viel später wirklich starten. Der ORF-Aufsichtsrat soll Privatlizenzen vergeben, samt Kultur- und Bildungsauftrag für Private.
11.12.1987
11.12.1987
heute
19.11.1985
ORF und Verleger ordnen ihren Markt: Erster Grundkonsens über TV und Radio
ORF und Zeitungsverleger (VÖZ) unterzeichnen vor Kanzler Fred Sinowatz, damit die Medienpolitik weiß, was sie (nicht) tun soll - die nächsten drei Jahre: Verleger verzichten auf privates Radio oder TV. Der ORF auf regionale TV-Werbung, auf Druck für mehr Werbezeit und auf die ORF-Frequenzen über 100 Megahertz. Er verzichtet auf weitere Printmedien und begrenzt Werbung im Printmagazin ORF-Nachlese. Dafür darf das ORF-TV nun an Sonn- und Feiertagen werben.
19.11.1985
19.11.1985
heute
24.10.1985
Erster – deutscher – Privatsender im Wiener Kabelnetz
Die Wiener Telekabel speist erstmals einen deutschen Privatsender ein: Sat.1.
24.10.1985
24.10.1985
heute
1.1.1984
Deutschland: Erste Privatsender starten
Der Sat.1-Vorläufer PKS geht am 1. Jänner on air. RTL am 2. Jänner, Geschäftsführer dort ist der Österreicher Helmut Thoma, zuvor Rechtschef beim ORF.
1.1.1984
1.1.1984
heute
1.10.1978
Wiener TV-Kabelnetz startet Versuchsbetrieb
Die Wiener Telekabel (gehört Stadt Wien und Philips) beginnt einen Versuchsbetrieb mit 533 Haushalten, sie zeigt neben den zwei ORF-Programmen, ARD und (zeitweise) ZDF-
1.10.1978
1.10.1978
heute
1.6.1977
Gesetz: Ausländische Programme in Österreich nur zeitgleich und unverändert in Kabelnetzen
Ein neues Gesetz für Kabelnetze tritt in Kraft, es verpflichtet die Betreiber, ausländische Programme nur zeitgleich und unverändert zu übernehmen.
1.6.1977
1.6.1977
heute
3.9.1958
Österreich ratifiziert Europäische Menschenrechtskonvention
Vor allem Artikel 10 über die Freiheit der Meinungsäußerung wird für Österreichs Medienentwicklung (und Gerichtsbarkeit) noch da und dort eine Rolle spielen. Verlautbart per Bundesgesetzblatt am 24. September 1958, am 4. März 1964 wird ihr Verfassungsrang festgehalten.
3.9.1958
3.9.1958
heute
1.1.1957
TV-Regelbetrieb in Österreich beginnt
Fernsehprogramm in Österreich, in öffentlicher Hand, nimmt den Regelbetrieb auf, zunächst sechs Tage die Woche.
1.1.1957
1.1.1957
heute
22.9.1950
Großbritannien: Europas erster privater Fernsehsender startet
Großbritannien hat schon 1954 privates Fernsehen zugelassen, die erste (Londoner) Regionalstation des ITV-Networks strahlt nun ihre erste Sendung aus.
22.9.1950
22.9.1950
heute
1.1.2022
Roland Weißmann
Unterstützt von ÖVP, bestellt bis Ende 2026
1.1.2022
31.12.2026
1.1.2022
heute
1.1.2007
Alexander Wrabetz
Unterstützt von SPÖ
1.1.2007
31.12.2021
1.1.2007
heute
1.1.2002
Monika Lindner
Unterstützt von ÖVP
1.1.2002
31.12.2006
1.1.2002
heute
10.9.1998
Gerhard Weis
Unterstützt von SPÖ
10.9.1998
31.12.2001
10.9.1998
heute
10.10.1994
Gerhard Zeiler
Unterstützt von SPÖ
10.10.1994
10.9.1998
10.10.1994
heute
10.10.1990
Gerd Bacher
Unterstützt von ÖVP
10.10.1990
10.10.1994
10.10.1990
heute
10.10.1986
Thaddäus Teddy Podgorski
Unterstützt von SPÖ
10.10.1986
10.10.1990
10.10.1986
heute
10.10.1978
Gerd Bacher
Unterstützt von ÖVP
10.10.1978
10.10.1986
10.10.1978
heute
10.10.1974
Otto Oberhammer
Unterstütz von SPÖ
10.10.1974
10.10.1978
10.10.1974
heute
4.10.1967
Gerd Bacher
Unterstützt von ÖVP
4.10.1967
10.10.1974
4.10.1967
heute
2.12.2008
SPÖ, ÖVP
Kanzler Werner Faymann (SPÖ)
2.12.2008
16.12.2013
2.12.2008
heute
11.1.2007
SPÖ, ÖVP
Kanzler Alfred Gusenbauer (SPÖ)
11.1.2007
2.12.2008
11.1.2007
heute
28.2.2003
ÖVP, FPÖ bzw. BZÖ
Kanzler Wolfgang Schüssel (ÖVP), Koalitionspartner ab 17. April BZÖ
28.2.2003
11.1.2007
28.2.2003
heute
4.2.2000
ÖVP, FPÖ
Kanzler Wolfgang Schüssel (ÖVP)
4.2.2000
28.2.2003
4.2.2000
heute
28.1.1997
SPÖ, ÖVP
Kanzler Viktor Klima (SPÖ)
28.1.1997
4.2.2000
28.1.1997
heute
12.3.1996
SPÖ, ÖVP
Kanzler Franz Vranitzky (SPÖ)
12.3.1996
28.1.1997
12.3.1996
heute
29.11.1994
SPÖ, ÖVP
Kanzler Franz Vranitzky (SPÖ)
29.11.1994
12.3.1996
29.11.1994
heute
17.12.1990
SPÖ, ÖVP
Kanzler Franz Vranitzky (SPÖ)
17.12.1990
29.11.1994
17.12.1990
heute
21.1.1987
SPÖ, ÖVP
Kanzler Franz Vranitzky
21.1.1987
17.12.1990
21.1.1987
heute
16.6.1986
SPÖ, ÖVP
Kanzler Franz Vranitzky
16.6.1986
21.1.1987
16.6.1986
heute
24.5.1983
SPÖ, FPÖ
Kanzler Fred Sinowatz (SPÖ)
24.5.1983
16.6.1986
24.5.1983
heute
5.6.1979
SPÖ
Kanzler Bruno Kreisky
5.6.1979
24.5.1983
5.6.1979
heute
28.10.1975
SPÖ
Kanzler Bruno Kreisky (SPÖ)
28.10.1975
5.6.1979
28.10.1975
heute
4.11.1971
SPÖ
Kanzler Bruno Kreisky
4.11.1971
28.10.1975
4.11.1971
heute
21.4.1970
SPÖ
Kanzler Bruno Kreisky (SPÖ) (Minderheitsregierung, geduldet von FPÖ)
21.4.1970
4.11.1971
21.4.1970
heute
19.4.1966
ÖVP
Kanzler Josef Klaus (ÖVP)
19.4.1966
21.4.1970
19.4.1966
heute
2.4.1964
ÖVP, SPÖ
Kanzler Josef Klaus (ÖVP)
2.4.1964
19.4.1966
2.4.1964
heute
27.3.1963
ÖVP, SPÖ
Kanzler Alfons Gorbach (ÖVP)
27.3.1963
2.4.1964
27.3.1963
heute
11.4.1961
ÖVP, SPÖ
Kanzler Alfons Gorbach (ÖVP)
11.4.1961
27.3.1963
11.4.1961
heute
3.11.1960
ÖVP, SPÖ
Kanzler Julius Raab (ÖVP)
3.11.1960
11.4.1961
3.11.1960
heute
16.7.1959
ÖVP, SPÖ
Kanzler Julius Raab (ÖVP)
16.7.1959
3.11.1960
16.7.1959
heute
29.6.1956
ÖVP, SPÖ
Kanzler Julius Raab (ÖVP)
29.6.1956
16.7.1959
29.6.1956
heute
2.4.1953
ÖVP, SPÖ
Kanzler Julius Raab (ÖVP)
2.4.1953
29.6.1956
2.4.1953
heute
28.10.1952
ÖVP, SPÖ
Kanzler Leopold Figl (ÖVP)
28.10.1952
2.4.1953
28.10.1952
heute
8.11.1949
ÖVP, SPÖ
Kanzler Leopold Figl (ÖVP)
8.11.1949
28.10.1952
8.11.1949
heute
20.12.1945
ÖVP, SPÖ, zunächst auch KPÖ
Kanzler Leopold Figl (ÖVP)
20.12.1945
7.11.1949
20.12.1945
heute
27.4.1945
ÖVP, SPÖ, KPÖ
Kanzler Karl Renner (ÖVP)
27.4.1945
19.12.1945
27.4.1945
heute
2.4.2004
Mark Zuckerberg startet Facebook
Der Psychologie-Student und Programmierer Mark Zuckerberg startet in Harvard mit 19 Facebook, zunächst als thefacebook.com – offenbar mit einer Idee von Mitstudenten. Ausgangspunkt des weltweit wichtigsten, milliardenschweren Social Networks.
2.4.2004
2.4.2004
heute
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July 1, 2024
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