Mar 6, 2026

Was der Rechnungshof am ORF-Beitrag bemängelt

Bei der Umstellung von der GIS auf den ORF-Beitrag sehen die Staatsprüfer Fehler bei ORF, OBS, Finanzministerium und Innenministerium.
Autor:in
Harald Fidler
Zuletzt aktualisiert
March 8, 2026

Der Rechnungshof untersuchte die Umstellung von der GIS auf den ORF-Beitrag und die ORF-Beitragstochterfirma GIS/OBS 2022 bis 2024. Der Bericht wurde am 6. März 2026 veröffentlicht. Der ORF bestätigt die Kritikpunkte, die man größtenteils seit der Ablöse der OBS-Geschäftsführung Mitte 2025 schon behebe oder behoben habe; die Geschäftsführung hat der ORF im Sommer 2025 neu besetzt.

Der Rechnungshof bemängelt, grob zusammengefasst:

  • Schlechte Qualität der Meldedaten des Innenministeriums, mit denen das Finanzministerium den ORF-Beitrag konzipierte und berechnete (obwohl es selbst damit schon 2023 schlechte Erfahrungen gemacht hatte). Fast 600.000 Fälle mit falschen Personendaten machten Ärger und Aufwand.
  • Höheren Aufwand bei der OBS etwa für Beschwerdemanagement und verzögerte Bearbeitung, widersprüchliche Kommunikation an Kunden, externe Berater statt internem Knowhow und Kooperation mit der Mutterfirma OBS. Veraltete, mit der Umstellung überlastete Technik.

Hier geht's zum Bericht des Rechnungshofs über den ORF-Beitrag.

Höre dir den Artikel an:

Was der Rechnungshof am ORF-Beitrag bemängelt
Audio Track
March 8, 2026
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