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Verkauft, abonniert, verbreitet: Zeitungs- und Magazinauflagen in Österreich

Die Österreichische Auflagenkontrolle (ÖAK) sammelt und prüft Verlagsangaben über verkaufte, abonnierte und verbreitete Auflagen und digitale Bezahlangebote.
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Autor:in
Harald Fidler
Zuletzt aktualisiert
March 22, 2026

Warum ist das wichtig?

  • Auflagen sind neben Reichweiten eine wesentliche Messgröße für den Erfolg von Zeitungen und Zeitschriften, ob gedruckt oder (immer mehr) als E-Paper.
  • Die Österreichische Auflagenkontrolle (ÖAK), ein Verein der Medienhäuser, veröffentlicht halbjährlich die von den Medienunternehmen gemeldeten Daten und prüft sie bei Beitritt zur ÖAK sowie in Stichproben immer wieder. Wirtschaftsprüfer kontrollieren die Angaben im Auftrag der ÖAK etwa anhand von Vertriebsabrechnungen. Abweichungen von den Eigenangaben werden veröffentlicht.
  • Die ÖAK veröffentlicht auch Abos und Einzelverkäufe von Bezahlangeboten jener Medien, die ihre Daten der ÖAK melden.
  • In diesem Stichwort findest du eine Übersicht der verkauften und verbreiteten Auflage, der Abos und (davon) E-Paper-Abos von Zeitungen und Zeitschriften sowie die Werte über gemeldete Bezahlangebote.
  • Neu: Die Entwicklung der Verkäufe, Abos, E-Paper-Abos seit 2001 für den Gesamtmarkt.

Die Auflagen – verkaufte, abonnierte, verbreitete Exemplare und E-Paper

Link: Die jeweils aktuellsten Werte (wenn ich hier einmal nicht ganz so schnell aktualisieren kann) und Detaildaten findest du bei der Auflagenkontrolle.

Bezahlangebote

Die ÖAK veröffentlicht auch Abo- und Verkaufsdaten über Bezahlangebote jener Medien, die ihre Werte der Auflagenkontrolle melden. Der Stand:

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So entwickelten sich die Auflagen Österreichischer Tageszeitungen seit 2001

Die Übersicht zeigt die Entwicklung der Verkaufsauflagen, Abonnements, E-Paper-Abos österreichischer Kauftageszeitungen (Krone, Kleine Zeitung, Kurier, Oberösterreichische Nachrichten, Tiroler Tageszeitung, Salzburger Nachrichten, Vorarlberger Nachrichten, Die Presse, Der Standard und Neue Vorarlberger Tageszeitung) über ein Vierteljahrhundert mit Daten der Österreichischen Auflagenkontrolle (ÖAK). Österreich habe ich wegen nur lückenhaft verfügbarer Daten und meist überschaubaren Abozahlen nicht berücksichtigt. Nicht enthalten sind die Auflagendaten von seit 2001 eingestellten Zeitungen: Kärntner Tageszeitung (2014, nicht in der ÖAK ausgewiesen)

Nicht enthalten sind die Auflagedaten seit 2001 eingestellter Titel: 

  • Kärntner Tageszeitung (bis 2014, schon bis dahin nicht in der ÖAK ausgewiesen)
  • Salzburger Volkszeitung (bis 2014, nicht in der ÖAK)
  • Wirtschaftsblatt (bis 2016)
  • Oberösterreichisches Volksblatt (bis 2023, nicht in ÖAK)
  • Wiener Zeitung (bis 2023, nicht in ÖAK)

Auch Gratiszeitungen (Heute, Österreich beziehungsweise ab 2019 gratis unter der Marke Oe24) sind nicht in der Gesamtauflage der Zeitungen berücksichtigt.

Auflagentrends für einzelne Zeitungstitel über die vergangenen Jahrzehnte findest du auf unter So entwickelten sich die Auflagen österreichischer Tageszeitungen seit 2001 – Verkaufsauflagen und Abos

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Updates

Wieviel wird bezahlt?

In den sehr detaillierten Daten der ÖAK finden sich auch Daten darüber, wieviele der Abonnements voll oder fast voll bezahlt sind und wieviele die Medienunternehmen günstiger abgeben.

Aus den Abodaten der ÖAK kann man – sehr grob – auf Aboeinnahmen schließen. Zum Beispiel, Umsatzsteuer inklusive: Multipliziert man den ganzen Krone-Jahresabopreis laut ÖAK von 516,26 Euro mit den 315.842 Abos im Jahresschnitt 2025 laut ÖAK, die 80 bis 100 Prozent des Abopreises erlösen, kommt man auf rund 163 Millionen Euro.

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March 23, 2026
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In den sehr detaillierten Daten der ÖAK finden sich auch Daten darüber, wieviele der Abonnements voll oder fast voll bezahlt sind und wieviele die Medienunternehmen günstiger abgeben.

Aus den Abodaten der ÖAK kann man – sehr grob – auf Aboeinnahmen schließen. Zum Beispiel, Umsatzsteuer inklusive: Multipliziert man den ganzen Krone-Jahresabopreis laut ÖAK von 516,26 Euro mit den 315.842 Abos im Jahresschnitt 2025 laut ÖAK, die 80 bis 100 Prozent des Abopreises erlösen, kommt man auf rund 163 Millionen Euro.

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